Hongkong ist die glitzernde Metropole an der Südküste Chinas. Neben einer grandiosen Skyline und modernen Gebäuden, kannst du hier auch noch das ursprüngliche China kennenlernen. Die Stadt hat einiges zu bieten. Du liebst shoppen? Wandern? Möchtest du beim Pferderennen dein Glück versuchen? Dich durch die Vielfalt der chinesischen Küche schlemmen? Oder deinen Abend in einer Bar oder in einem Club ausklingen lassen? Dies alles ist in Hongkong möglich.
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Hongkong – zwischen britischer Kolonie und China
Hongkong gehört zur Volksrepublik China und liegt im Mündungsgebiet des Perlflusses. Laut Wikipedia leben hier rund sieben Millionen Menschen auf 1104 Quadratkilometern. Die meisten Einwohner Hongkongs sind chinesischer Abstammung.
Hongkong war lange britische Kronkolonie bevor die Staatshoheit im Jahr 1997 an die Volksrepublik China zurückgegeben wurde. Die Einflüsse des britischen Kolonialerbes findest du auch noch an vielen Ecken der Stadt.
Hongkong besteht aus Hongkong Island, der Halbinsel Kowloon und den New Territories. Außerdem ist Hongkong von vielen Inseln umgeben, um genau zu sein 263. Die größte davon ist Lantau Island.

Hongkong im Überblick
- Hongkong hat mit über 9.000 Hochhäusern die weltweit höchste Dichte an Wolkenkratzern. Zum Vergleich: New York kommt auf etwa 6.000.
- In Mid-Levels gibt es das längste überdachte Rolltreppensystem der Welt. Die Central-Mid-Levels Escalators erstrecken sich über 800 Meter und überwinden 135 Höhenmeter.
- Feng Shui spielt beim Bau von Gebäuden eine wichtige Rolle. Das HSBC-Gebäude hat zum Beispiel keine tragenden Säulen in der Mitte, damit das Qi ungehindert fließen kann.
- Die berühmte Symphony of Lights ist im Guinness-Buch der Rekorde als weltweit größte regelmäßig stattfindende Licht- und Klangshow eingetragen.
- 1997 wurde die Octopus Card eingeführt. Heute kannst du dieser Karte nicht nicht nur fahren, sondern fast überall bezahlen.
Dinge die du in Hongkong unternehmen kannst
Hongkong ist super vielfältig und es gibt jede Menge zu sehen. Damit du nicht den Überblick verlierst, findest du hier eine Übersicht der verschiedenen Orte, die du dir in Hongkong anschauen kannst.
Victoria Peak
Der Victoria Peak oder kurz The Peak ist der höchste Berg auf Hongkong Island. Von hier oben hast du einen tollen Blick über die Stadt. Um nach oben zu gelangen, kannst du die Peak Tram nutzen.
Die Schlange vor der Peak Tram ist in der Regel super lang und die Wartezeit kann auch schon mal bis zu einer Stunde dauern.
Wenn du die Warteschlange an der Peak Tram umgehen möchtest, kannst du auch mit dem Bus zum Peak fahren. Die Linie Nummer 15 bringt dich ab Admiralty direkt zum Peak. Die Fahrt dauert ca. 45 Minuten und vom oberen Deck des Busses hast du zwischendurch immer wieder einen tollen Blick auf die Stadt.
Oben angekommen, kannst du Madame Tussauds oder das Trick Eye Museum besuchen oder auf dem Peak Circle Walk einmal um den Peak herumlaufen. Der Weg ist 3,5 km lang, relativ flach und dauert etwa 45-60 Minuten. Zwischendurch hast du hier immer wieder grandiose Ausblicke auf Hongkong.

Star Ferry
Der Victoria Harbour trennt Hongkong Island und Kowloon. Um auf die jeweils andere Seite zu kommen, kannst du entweder mit der U-Bahn fahren oder die Star Ferry nehmen.
Meine Empfehlung ist jedoch eine Fahrt mit der Star Ferry. Die Fähre pendelt seit 1888 zwischen Hongkong Island und Kowloon hin und her.
Sie startet ab Central am Pier 7 oder in Kowloon ab Tsim Sha Tui. Eine Fahrt kostet umgerechnet 30 Cent und dauert etwa 10 Minuten.
Auf der Fähre gibt es ein Ober- und Unterdeck. Früher dienten diese als Erste und Zweite Klasse. Vom Oberdeck aus hast du, während dir der Wind um die Nase weht, einen fantastischen Ausblick auf die Skyline von Hongkong Island.

Man Mo Tempel
Der Man Mo Tempel ist der älteste Tempel in Hongkong. Er wurde 1847 auf Hongkong Island erbaut und liegt eingebettet zwischen Hochhäusern.
Er ist den Gottheiten Man (Gott der Literatur) und Mo (Gott des Krieges) gewidmet.
Im Tempel selbst gibt es jede Menge Lampions und Räucherspiralen, die von der Decke hängen. Es riecht nach Sandelholz und die vielen Lichter bieten einen tollen Anblick. Schau dir den Tempel auf jeden Fall an.

Man Mo Tempel Hongkong Island: |
| Adresse: 24-130 Hollywood Rd, Sheung Wan, Hongkong |
| Öffnungzeiten: 08:00 Uhr – 18:00 Uhr. |
| Eintritt: frei |
Mid-Levels Escalator
Die Mid-Levels Escalator ist mit 800 Metern das längste überdachte Rolltreppensystem der Welt. Sie verbindet Central mit dem Wohnviertel Mid-Levels und überwindet dabei 135 Höhenmeter.
Die Rolltreppen fahren morgens bis 10 Uhr bergab, damit die Bewohner zur Arbeit kommen. Ab 10:20 Uhr geht es dann den ganzen Tag über nur noch bergauf. Die komplette Fahrt dauert etwa 20 Minuten.
Du kannst an mehreren Stationen aussteigen und die Gegend erkunden. Die Nutzung der Rolltreppe ist kostenlos.

Shek O
Hongkong Island punktet auf jeden Fall mit seiner grandiosen Skyline. Möchtest du die andere Seite der Insel kennenlernen, solltest du mit dem Bus nach Shek O fahren.
Die Buslinie Nr. 9 startet gleich neben dem Ausgang der MTR Station Shau Kei Wan (zu erreichen mit der MTR von Wan Chai aus).
In Shek O findest du keine Spuren mehr von Skyline, Hochhäusern und dem hektischen Treiben in Central. Im Ort selbst gibt es nur zwei größere Straßen mit hübschen Villen und Mauern voller Blumenteppiche.
Am Ende der Headland Road, hinter dem letzten Haus, beginnt linkerhand ein unbefestigter Weg entlang der Steinklippen. Die Shek O Lovers Bridge verbindet die Halbinsel mit der kleinen Insel Tai Tau Chau.
Du kannst hier zum Pavillon hochlaufen. Von hier aus hast du einen herrlichen Rundumblick.

Stanley
Von Shek O aus kannst du mit dem Taxi nach Stanley fahren. Alternativ erreichst du Stanley direkt mit dem Bus Nr. 6 oder 260 ab Central.
Stanley wirkt sehr europäisch. Würden nicht irgendwo ein paar chinesische Zeichen stehen, könntest du meinen, du wärst irgendwo im Süden von Europa.
An der Promenade gibt es jede Menge Cafés und Restaurants mit Blick aufs Wasser. Hier kannst du entspannt den Blick auf die Bucht genießen. Danach lohnt sich ein Bummel über den Stanley Market. In den engen Gassen gibt es an den Ständen jede Menge nützliches und unnützes.


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Symphony of Lights
Die Symphony of Lights ist eine Multimedia-Show, die jeden Abend am Victoria Harbour stattfindet. Sie beginnt um 20 Uhr und dauert ca. 13 Minuten.
Mehr als 40 Gebäude auf beiden Seiten des Hafens werden dabei mit Licht, Laser und Musik effektvoll in Szene gesetzt. Die Show steht im Guinness-Buch der Rekorde als weltweit größte regelmäßig stattfindende Licht- und Klangshow.
Den besten Blick auf die Show hast du von der Promenade in Kowloon (Tsim Sha Tsui).
Komme rechtzeitig, denn es wird voll. Doch auch ohne die Lasershow lohnt sich am Abend ein Blick auf die Skyline von Hongkong Island.

Avenue of Stars
Die Avenue of Stars ist Hongkongs Hommage an die lokale Filmindustrie. Die Promenade liegt in Tsim Sha Tsui direkt am Victoria Harbour und erinnert ein bisschen an den Hollywood Walk of Fame.
Hier findest du Handabdrücke von Hongkonger Filmstars und Statuen berühmter Persönlichkeiten. Natürlich gibt es auch eine Bronzestatue von Bruce Lee, vor der du oft eine Menge Touristen findest, die sich mit der Statue fotografieren lassen wollen.

Kowloon Park
Der Kowloon Park ist eine grüne Oase mitten in Kowloon, nur wenige Gehminuten von der belebten Nathan Road entfernt. Der Park erstreckt sich über 13 Hektar und bietet eine willkommene Abwechslung zum Trubel der Stadt.
Besonders sehenswert ist der Flamingo-Teich, in dem du rosa Flamingos und andere Wasservögel beobachten kannst. Der Park hat außerdem ein öffentliches Schwimmbad, chinesische Gärten und schattige Spazierwege.

Kowloon Park: |
| Adresse: 22 Austin Rd, Tsim Sha Tsui, Hongkong |
| Öffnungzeiten: 05:00 Uhr – 00:00 Uhr. |
| Eintritt: frei |
Tempel der 10.000 Buddhas
Der Tempel der 10.000 Buddhas ist wirklich sehenswert. Er liegt etwas außerhalb in den New Territories.
Du erreichst den Tempel mit der MTR East Rail Line bis zur Station Sha Tin. Von dort aus sind es etwa 10-15 Minuten zu Fuß bis zum Beginn des Aufstiegs.
Um zu den Tempelhallen zu kommen, geht es erstmal 431 Stufen nach oben. Auf dem Weg nach oben gibt es rechts und links goldene Buddhas, die alle unterschiedlich aussehen.
Ob es in dem Tempel wirklich 10.000 Buddha-Figuren gibt, kann ich nicht sagen, denn ich habe sie nicht gezählt.
Oben angekommen, gibt es verschiedene Tempelhallen mit weiteren kleineren Buddha-Figuren. In den Gebäuden selbst ist fotografieren leider verboten. Doch auch außerhalb der Gebäude gibt es jede Menge Fotomotive.

Tempel der 10.000 Buddhas: |
| Adresse: Tempel der 10.000 Buddhas, Hongkong |
| Öffnungzeiten: 09:00 Uhr – 17:00 Uhr. |
| Eintritt: frei |
Märkte in Hongkong
In Hongkong kannst du eine Vielzahl von Märkten besuchen. Auf dem Jade Markt gibt es wie der Name schon sagt Jade. Oder möchtest du Fische bewundern? Dann solltest du den Goldfisch Markt besuchen.
Wir waren auf dem Temple Street Night Market. Der Markt liegt in Yau Ma Tei in Kowloon. Er hat täglich von 16–24 Uhr geöffnet.
So richtig stimmungsvoll wird es, wenn die Sonne untergeht. Dann drängen sich auf dem Markt zwischen einer großen Anzahl von Ständen viele Touristen aber auch Einheimische.
Auf dem Markt kannst du von Elektronik, Schmuck, Schuhe, Wäsche und jede Menge anderen Krimskrams kaufen. Ganz ganz wichtig auf dem Markt: Handeln!
Doch nicht nur wegen des Markts lohnt sich ein Besuch. Die ganze Atmosphäre ist einfach klasse. Als wir dort waren, hatte es vorher geregnet und die vielen Neonreklamen spiegelten sich in den Pfützen und auf dem nassen Asphalt. Das sorgte für eine wirklich stimmungsvolle Atmosphäre.

Lantau Island
Lantau Island ist die größte Insel Hongkongs und liegt westlich von Hongkong Island. Hier befindet sich nicht nur der internationale Flughafen, sondern auch der Big Buddha und das Hong Kong Disneyland.
Du erreichst Lantau Island mit der MTR Tung Chung Line bis zur Endstation Tung Chung. Von dort aus hast du zwei Möglichkeiten, um nach Ngong Ping zu kommen. Einmal mit der Ngong Ping 360 Seilbahn oder mit dem günstigeren Bus Nr. 23.
Die Ngong Ping 360 Seilbahn bringt dich in etwa 25 Minuten von Tung Chung hinauf zum Buddha. Es gibt normale Kabinen und gläserne Crystal Cabins, aus denen du direkt nach unten schauen kannst.
Alternativ kannst du auch den Bus Nr. 23 nehmen. Die Fahrt dauert etwa 50 Minuten und ist deutlich günstiger als die Seilbahn.
Um zur Buddha-Statue zu kommen, musst du nochmal 268 Stufen hinaufsteigen. Oben angekommen, hast du einen fantastischen Blick über Lantau Island.
Der Eintritt zur Plattform ist kostenlos. Im Po Lin Kloster kannst du dir auch das buddhistische Kloster anschauen und in der Gegend rund um Ngong Ping gibt es Restaurants und Souvenirshops.
Auf Lantau liegt auch das Hong Kong Disneyland. Mit der MTR erreichst du es von Tung Chung aus in wenigen Minuten (Station Disneyland Resort).

Macao
Macao liegt etwa 60 Kilometer westlich von Hongkong und ist als Tagesausflug gut machbar.
Die ehemalige portugiesische Kolonie ist bekannt für ihre Casinos und die Mischung aus chinesischer und europäischer Architektur.
Du erreichst Macao mit der Fähre vom Hong Kong Macau Ferry Terminal in Central oder vom China Ferry Terminal in Tsim Sha Tsui. Die Überfahrt dauert etwa eine Stunde.
In Macao erwarten dich koloniale Bauten, Tempel, die berühmten Ruinen der Paulskirche und natürlich die glitzernde Casino-Welt.

Pferderennen Happy Valley
Jeden Mittwoch finden im Happy Valley Pferderennen statt.
Auch wenn Glücksspiel und Wetten nicht dein Ding sind, ist das Pferderennen eine große Empfehlung von mir. Die Atmosphäre dort ist toll und es herrscht fast Volksfest-Stimmung.
Vielleicht magst du ja auch mal dein Glück versuchen und einen kleinen Betrag auf eins der Rennpferde setzen. Und wer weiß, vielleicht hast du Glück und du gewinnst.

Hung Shing Tempel auf Kau Sai Chau
Hongkong ist von zahlreichen kleinen Inseln umgeben, darunter die Insel Kau Sai Chau. Du erreichst sie mit Bus und Boot über den Ferienort Sai Kung.
Am südlichen Ende der Insel liegt das kleine Fischerdorf Kau Sai Village mit bunten Häusern, die sich an die Felsen schmiegen. Hier findest du den Hung Shing Tempel, der dem Schutzgott der Fischer gewidmet ist. Der über 180 Jahre alte Tempel liegt im Schatten eines mit bunten Bändern geschmückten Baumes.
Hung Shing war ein Meteorologe der Tang-Dynastie, der nach seinem Tod angeblich viele Schiffe vor dem Untergang rettete. Noch heute verehren ihn die Fischer als Schutzgott. Im Tempel findest du bunte Opfergaben und duftende Räucherstäbchen.
Die Atmosphäre im Dorf ist idyllisch und ruhig, fernab vom Trubel der Metropole. Wenn du Glück hast, kannst du durch offene Türen einen Blick in die Wohnzimmer und auf kleine Hausaltäre werfen.
Dieser Tipp stammt von Ulrike vom Bambooblog.

Dim Sum
Dim Sum sind kleine kantonesische Gerichte, die meist gedämpft oder frittiert in Bambuskörbchen serviert werden. Traditionell genießt man sie zusammen mit Tee. Dim Sum sind untrennbar mit Hongkong verbunden.
In Hongkong gibt es mehrere Dim Sum Restaurants, die vom Guide Michelin mit einem Stern ausgezeichnet wurden, und trotzdem ausgesprochen günstig sind. Eines davon ist das Ding Tai Fung in der Yee Wo Street in Causeway Bay auf Hongkong Island.
Das Lokal hat mit einem klassischen Sterne Restaurant wenig gemein. Während du auf einen Tisch wartest (und Wartezeiten gibt es immer), kannst du bereits mit einer Liste deine Bestellung aufgeben oder den Köchen bei der Arbeit zuschauen. Die Bedienung serviert dann Tee und bringt die Gerichte der Reihe nach.
Die Jiaozi und Xiaolongbao im Ding Tai Fung sind fantastisch. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Eine weitere Michelin Stern Alternative ist das Tim Ho Wan. Beide Restaurants sind Ketten, die im gesamten asiatischen Raum vertreten sind.
Dieser Tipp stammt von Carola von Travellingcarola.

Hongkong: So kommst du hin
Cathay Pacific bietet ab Frankfurt und München Direktflüge nach Hongkong an. Der Flug dauert ca. .
Ein Visum brauchst du für Hongkong mit einem deutschen Reisepass nicht. Wichtig ist allerdings, dass dein Reisepass bei Ausreise noch weitere sechs Monate gültig ist.

So kommst du vom Flughafen ins Zentrum
Der Hong Kong International Airport liegt auf der Insel Chek Lap Kok, die zu Lantau Island gehört. Von dort aus hast du mehrere Möglichkeiten, um in die Stadt zu gelangen.
Airport Express
Die schnellste Verbindung ins Zentrum ist der Airport Express. Die Züge fahren alle und sind modern und klimatisiert. Nach Hong Kong Island (Central) dauert die Fahrt , nach Kowloon . Ein Ticket kostet 115 HKD (ca. 13 Euro) nach Hong Kong Island oder 105 HKD (ca. 12 Euro) nach Kowloon.
Von den Endstationen gibt es kostenlose Shuttle-Busse zu vielen Hotels.
Bus
Rund 40 Buslinien verbinden den Flughafen mit verschiedenen Stadtteilen. Die Busse sind deutlich günstiger als der Airport Express und bringen dich oft direkt in die Nähe deines Hotels, ohne dass du umsteigen musst.
Die Fahrtzeit ist zwar länger als mit dem Airport Express, dafür sparst du dir den Umstieg. Eine Übersicht über alle Buslinien findest du hier. Auch dein Hotel kann dir sagen, welche Buslinie für dich die richtige ist.
Taxi
Die roten Taxis, die du vor dem Terminal findest, fahren dich nach Kowloon und Hong Kong Island. Eine Fahrt nach Kowloon kostet etwa 250 bis 300 HKD (ca. 30 Euro), nach Hong Kong Island zahlst du 350 bis 400 HKD (ca. 40 bis 45 Euro).
Privater Transfer
Wenn du es besonders bequem magst, kannst du einen privaten Transfer buchen. Ein Fahrer holt dich mit einem Namensschild am Flughafen ab und bringt dich direkt zu deinem Hotel.
Diese Option kannst du vorab online reservieren.
Unterwegs in Hongkong
Die beste Art, die Stadt zu erkunden, ist zu Fuß. Zudem gibt es in Hongkong ein gut ausgebautes Verkehrsnetz aus Bussen, U-Bahn, Straßenbahn und Fähren.
Eine Empfehlung ist die Fahrt mit der doppelstöckigen Straßenbahn, der sogenannten Ding Ding. Von oben hast du einen guten Blick auf das bunte Treiben in Hongkongs Straßen.
Octopus Card
Die Preise für die öffentlichen Verkehrsmittel in Hongkong sind recht günstig. Am besten kaufst du dir eine Octopus Card. Mit dieser kannst du problemlos überall bezahlen, indem du sie beim Ein- oder Aussteigen an das Kartenlesegerät hältst.
Du kannst die Karte direkt am Flughafen kaufen oder in einem der zahlreichen MTR Service Points in der Stadt. Beim Kauf der Karte zahlst du einen Pfand von 50 HKD. Diesen bekommst du am Ende, wenn du die Karte wieder abgibst, zurück. Das Startguthaben beträgt 100 HKD.
Deine Karte kannst du an den Automaten in allen U-Bahnstationen wieder aufladen. Solltest du noch Restguthaben auf der Karte haben, bekommst du dieses zusammen mit dem Pfand ausgezahlt.
Besonders praktisch ist, dass du mit der Octopus Card auch in Geschäften, Restaurants und Sehenswürdigkeiten bezahlen kannst.

Sprache
In Hongkong wird Kantonesisch gesprochen. Solltest du nur Chinesisch verstehen, nicht wundern, das ist schon richtig so.
Die Verständigung ist aber überhaupt kein Problem. Fast überall wird Englisch gesprochen. Selbst außerhalb in den New Territories sind wir mit Englisch ohne Probleme weitergekommen.
Sollte es doch mal Verständigungsprobleme geben, findet sich immer ein netter Herr oder eine nette Dame, die Englisch spricht und bei der Übersetzung hilft.
Essen in Hongkong
Hongkong bedeutet übersetzt Duftender Hafen, und die Stadt macht diesem Namen alle Ehre.
Es duftet überall in der Stadt, und zwar nach Essen. Eine unüberschaubare Anzahl von Restaurants, Garküchen und Straßenständen gibt es in Hongkong. Dabei ist das Essen nicht nur auf die chinesische Küche beschränkt.
Du findest Essen aus aller Herren Länder, kannst dich durch sämtliche chinesische Provinzen futtern, oder wenn dir nichts von all dem zusagt, gibt es auch noch die gängigen Fast-Food-Ketten.
Hiermit gestehe ich, dass ich mich auch bei meinem zweiten Besuch in Hongkong nicht mit der chinesischen Küche anfreunden konnte. Doch wenn asiatische bzw. chinesische Küche genau dein Ding ist, bist du in Hongkong richtig.

Übernachten in Hongkong
Hongkong ist eine der teuersten Städte der Welt. Das macht sich besonders bei den Übernachtungspreisen bemerkbar. Günstig übernachten kannst du hier nicht, selbst einfache Unterkünfte kosten mehr als in anderen asiatischen Städten.
Für ein Mittelklasse-Hotel solltest du mit mindestens 100 bis 150 Euro pro Nacht rechnen. Nach oben gibt es natürlich keine Grenzen, und die Stadt hat einige der luxuriösesten Hotels der Welt zu bieten.
Eine günstigere Alternative sind Hostels oder Guesthouses, die es vor allem in Kowloon und auf Hong Kong Island gibt. Hier zahlst du für ein Bett im Schlafsaal etwa 25 bis 40 Euro, für ein Privatzimmer ab 60 Euro aufwärts.
Bei der Wahl deiner Unterkunft solltest du auf die Lage achten. Eine zentrale Unterkunft in der Nähe einer MTR-Station spart dir Zeit und Geld beim Transport. Besonders beliebt bei Reisenden sind die Stadtteile Tsim Sha Tsui in Kowloon und Central auf Hong Kong Island.
Buche deine Unterkunft am besten so früh wie möglich. Die Preise steigen oft kurzfristig, und beliebte Hotels sind schnell ausgebucht.
Die beste Reisezeit für Hongkong
In Hongkong herrscht ein subtropisches Klima. Das Wetter kann je nach Monat ziemlich unterschiedlich ausfallen, deshalb lohnt es sich, die Reisezeit gut zu planen.
Herbst (September bis November)
Der Herbst gilt als beste Reisezeit für Hongkong. Die Temperaturen liegen angenehm zwischen 24 und 30 Grad, es ist sonnig und es regnet nur selten. Die Luftfeuchtigkeit ist erträglich, und ab Oktober ist auch die Taifun-Saison vorbei.
Winter (Dezember bis Februar)
Der Winter in Hongkong ist mild und trocken mit Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad. Es regnet kaum, und die Luftfeuchtigkeit ist niedrig. Das Wetter ist stabil und freundlich. Eine leichte Jacke oder ein Pullover reichen völlig aus. Auch der Winter ist eine sehr gute Reisezeit.
Frühling (März bis Mai)
Der Frühling bietet angenehme Temperaturen zwischen 20 und 28 Grad. Allerdings ist das Wetter wechselhafter als im Herbst. Es kann neblig werden, und ab April steigen die Niederschläge deutlich an. Der März ist noch eine gute Reisezeit, ab Mai wird es bereits sehr feucht.
Sommer
Der Sommer ist heiß, schwül und nass. Die Temperaturen klettern über 30 Grad, und die Luftfeuchtigkeit ist unangenehm hoch. Es regnet fast täglich, oft heftig und lange.
Zwischen Juli und September können zudem Taifune auftreten, die das öffentliche Leben massiv beeinträchtigen. Der Sommer ist definitiv nicht die beste Zeit für eine Hongkong-Reise.
Hier noch ein Tipp von mir: Auch wenn es draußen sehr warm und schwül ist, solltest du immer eine Jacke (am besten mit Kapuze) und einen Schal dabeihaben.
Sobald du nämlich in den Bus oder in die U-Bahn steigst oder ein Restaurant besuchst, werden erbarmungslos gefühlte 15 Grad aus der Klimaanlage auf dich geblasen.
In der Hongkonger U-Bahn empfand ich dies als besonders extrem. So habe ich immer völlig vermummt mit Jacke, Kapuze und Schal in der U-Bahn gestanden und wurde entsprechend von den asiatischen Mitfahrern (die alle T-Shirt und kurze Hosen getragen haben) angestarrt.

Warum sich eine Reise nach Hongkong lohnt
Hongkong ist eine sehr faszinierende Stadt voller Gegensätze. Die Stadt ist laut, voll, modern und zur gleichen Zeit auch ursprünglich und traditionell. Ein Besuch in der Metropole ist mehr als empfehlenswert.
Bist du auch schon mal in Hongkong gewesen? Was waren deine Highlights, und was sollte man nicht verpassen? Schreib es doch gerne mal in die Kommentare.
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Hallo Peggy, wir sind noch nie in Hongkong gewesen und wahrscheinlich werden wir dort auch nie hin kommen, da es momentan nicht auf unserer Reiseliste steht. Aber in deinem Bericht gibst du wirklich tolle Hinweise, die einen gut auf eine solche Reise vorbereiten können.
Liebe Grüße
Manuela und Bernd
Hallo Manuela und Bernd,
danke für euren Kommentar. Es freut mich das euch der Artikel gefällt. Und wer weiß, sag niemals nie. Vielleicht verschlägt es euch eines Tages doch mal nach Hongkong. 🙂
Liebe Grüße
Peggy
Oh ja, ich war in HongKong, schon zwei Male. Das letzte Mal ist allerdings auch schon wieder fast 20 Jahre her… wird also Zeit, noch einmal dorthin zu kommen. Was mir aufgefallen ist? Die vielen Menschen, dichtgedrängt und immer in Eile unterwegs. Die Hochhäuser, am tollsten zu sehen von Kowloon aus, damals zur Vorweihnachtszeit alle toll mit Weihnachtsmotiven illuminiert. Die gespannten Gesichter beim Pferderennen in Happy Valley.
Und ich mag asiatisches Essen, auch die chinesische Küche – und fand das Speisenangebot damals echt klasse.
Gespannt bin ich, was Du als nächstes berichten wirst…
Es ist wirklich sehr voll auf den Straßen von Hongkong. Und ich stimme dir zu, alle sind immer eillig unterwegs. Die Skyline von Hongkong Island ist wirklich beeindruckend. Vor allem am Abend. Auf deiner nächsten Reise nach Hongkong wirst du staunen, was sich in der Stadt alles alles verändert hat. 🙂