Luftaufnahme der Skyline von Manhattan mit Hochhäusern und Wolkenkratzern in New York City

New York die Stadt die niemals schläft. Laut, bunt, vielfältig und faszinierend. Zweimal war ich im Big Apple und beim zweiten Besuch fand ich es noch cooler. In diesem Artikel möchte ich dir einen Überblick über einige der New York City Highlights geben und am Ende wartet noch ein echter Geheimtipp auf dich, wie du New York authentisch erleben kannst.

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New York City – mehr als nur Wolkenkratzer

Wer an New York City denkt, denkt wahrscheinlich als allererstes an Manhattan. Doch das ist nur einer der fünf Stadteile, aus denen New York besteht: Manhattan, Brooklyn, Queens, die Bronx und Staten Island.

Manhattan ist kompakt, unglaublich vielfältig und lässt sich erstaunlich gut zu Fuß erkunden. Du läufst durch die Straßenschluchten von Midtown, tauchst plötzlich in die grüne Oase des Central Park ein, schlenderst durch das künstlerische Greenwich Village und stehst wenig später am Times Square zwischen blinkenden Leuchtreklamen.

Jedes Viertel hat seinen eigenen Charakter, seine eigene Energie, und genau das macht Manhattan so faszinierend.

In diesem Artikel konzentriere ich mich deshalb auf die Highlights in Manhattan. Nicht, weil die anderen Stadtteile nicht auch spannend wären. Brooklyn zum Beispiel ist super cool und hat einen ganz eigenen Vibe.

Doch wenn du zum ersten Mal in New York bist oder nur ein paar Tage Zeit hast, ist Manhattan einfach der beste Ausgangspunkt. Hier schlägt das Herz der Stadt, hier passiert alles gleichzeitig, und hier kommst du dem echten New-York-Feeling am nächsten.

Skyline von Lower Manhattan mit One World Trade Center vom Wasser aus gesehen
Blick auf die Wolkenkratzer von Downtown Manhattan entlang des Hudson River

New York im Überblick

  • Der Spitzname „Big Apple“ entstand in den 1920er Jahren in der Jazz-Szene. Ein „Apple“ war damals Slang für eine Stadt und New York war am erfolgreichsten.
  • Manhattan wurde 1626 von den Holländern für Waren im Wert von etwa 60 Gulden von den Lenape-Indianern gekauft. Heute sind das umgerechnet etwa 1.000 Dollar.
  • In New York werden über 800 Sprachen gesprochen. Mehr als in jeder anderen Stadt der Welt.
  • Der Central Park wurde komplett künstlich angelegt und ist größer als das Fürstentum Monaco.
  • Manhattan hat mehr als 6.000 Hochhäuser. Eine ganz schön beachtliche Menge.

 

Manhattan entdecken – Sehenswürdigkeiten und Viertel

Allein in Manhattan gibt es schon so viel zu sehen, dass du locker eine Woche füllen kannst. Deshalb konzentriere ich mich in diesem Artikel auch nur auf diesen einen Stadtteil. Nachfolgend findest du die wichtigsten Orte für deinen Manhattan-Besuch.

Freiheitsstatue

Die Freiheitsstatue oder auch Lady Liberty ist wahrscheinlich das bekannteste Wahrzeichen von New York. Sie steht auf Liberty Island und war das Erste, was Einwanderer früher sahen, wenn ihre Schiffe in den Hafen einliefen. Die grüne Kupferstatue war ein Geschenk Frankreichs an die USA und wurde 1886 eingeweiht.

Du erreichst Liberty Island mit der Fähre, die vom Battery Park in Manhattan ablegt. Die Überfahrt dauert etwa 15 Minuten und bietet dir einen tollen Blick auf die Skyline. Wenn du die Statue nur von außen sehen möchtest, reicht ein normales Ticket.

Willst du rauf bis zur Krone, solltest du das Ticket mehrere Wochen im Voraus buchen, da sie schnell ausverkauft sind.

Hier kannst du die Tickets über den offiziellen Ticketshop kaufen und hier dein Express Ticket ohne Anstehen.

Freiheitsstatue in New York auf Liberty Island vor blauem Himmel
Lady Liberty eines der bekanntesten Wahrzeichen der Vereinigten Staaten.

Ellis Island

Ellis Island liegt direkt neben Liberty Island und war zwischen 1892 und 1954 die wichtigste Einwanderungsstation der USA.

Über 12 Millionen Einwanderer kamen hier an und wurden registriert. Heute befindet sich dort das Ellis Island Immigration Museum, das die Geschichte der Einwanderung eindrucksvoll zeigt.

Die Fähre zur Freiheitsstatue hält automatisch auch auf Ellis Island, du kannst also beide Inseln super an einem Tag kombinieren. Das Museum ist im Ticketpreis inbegriffen. Du kannst dort durch die alten Registry Rooms laufen, wo früher die Einwanderer auf ihre medizinischen Untersuchungen und Registrierung warteten.

Tipp: Plane mindestens einen halben Tag für beide Inseln ein. So hast du genug Zeit, ohne durch die Ausstellungen hetzen zu müssen.

Mehr Infos findest du auf der Website von Ellis Island und hier kannst du dein Ticket für Lady Liberty und Ellis Island buchen.

Ellis Island mit historischem Hauptgebäude im Hafen von New York
Ellis Island

Empire State Building

Das Empire State Building gehört zu den bekanntesten Wolkenkratzern der Welt. Der 1931 fertiggestellte Art-Deco-Bau war jahrzehntelang das höchste Gebäude New Yorks.

Die Aussichtsplattform im 86. Stock ist das Highlight. Von hier aus hast du einen 360-Grad-Rundumblick über die ganze Stadt. Bei gutem Wetter kannst du bis zu 80 Kilometer weit sehen.

Der Ausblick ist wirklich beeindruckend, vor allem wenn du abends kommst und die Stadt unter dir leuchtet. Allerdings ist das Empire State Building auch super touristisch. Du solltest also Zeit und Geduld mitbringen denn Wartezeiten von einer Stunde sind normal.

Hier kannst du dein Ticket für das Empire State Building im Voraus buchen.

Empire State Building ragt aus der Skyline von Manhattan bei Sonnenuntergang
Blick auf das Empire State Building bei Sonnenuntergang.

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9/11 Memorial

Das 9/11 Memorial ist eine Gedenkstätte für die Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001.

An der Stelle, wo früher die Twin Towers standen, befinden sich heute zwei große Pools mit Wasserfällen. Die Namen aller Opfer sind in Bronze in die Ränder eingraviert.

Die Gedenkstätte selbst ist frei zugänglich. Die Dimensionen der Pools zeigen, wie riesig die Twin Towers waren. Das 9/11 Memorial Museum liegt unterirdisch und zeigt Ausstellungsstücke, persönliche Geschichten und Überreste der Türme was sehr bewegend ist.

Der Zugang zu den Memorial Pools ist kostenfrei, der Besuch im Museum ist kostenpflichtig.

Hier kannst du dein Ticket für das 9/11 Museum buchen.

9/11 Memorial mit Wasserbecken und Gedenkstätte in New York City
9/11 Memorial am Ground Zero in New York City

Brooklyn Bridge

Die Brooklyn Bridge verbindet Manhattan mit Brooklyn. Sie wurde 1883 fertiggestellt und war damals eine architektonische Meisterleistung.

Über die Brooklyn Bridge zu laufen ist ein absolutes Must-Do. Der Fußweg ist etwa 2 Kilometer lang und dauert ungefähr 30 Minuten.

Wie wir feststellen mussten, ist die Brücke tagsüber oft sehr voll. Ein Besuch lohnt sich trotzdem, denn von der Brücke aus hast du einen tollen Blick auf die Skyline von Manhattan und den East River.

Brooklyn Bridge in New York über den East River bei klarem Himmel
Brooklyn Bridge über den East River in New York City verbindet Manhattan mit Brooklyn.

Central Park

Der Central Park ist die grüne Lunge von Manhattan und erstreckt sich über 340 Hektar mitten in der Stadt. Er wurde 1858 komplett künstlich angelegt und ist heute eine Oase, in der New Yorker joggen, picknicken, Rad fahren oder einfach nur entspannen.

Im Park gibt es viel zu entdecken, wie das Belvedere Castle, die Bethesda Terrace mit ihrem Brunnen, die Strawberry Fields als Gedenkstätte für John Lennon und mehrere Seen.

Du kannst stundenlang durch die verschiedenen Bereiche spazieren, ohne dass es langweilig wird.

Wie du dir wahrscheinlich denken kannst, ist der Park riesig. Such dir am besten vorher zwei oder drei Spots raus, die du sehen möchtest, und plane deine Route. So verläufst du dich nicht und siehst trotzdem die Highlights.

Central Park in New York mit See, Bäumen und Hochhäusern im Hintergrund
Central Park die grüne Oase in Manhattan.

Times Square

Der Times Square ist wahrscheinlich der am meisten fotografierte Platz in New York. Hier findest du riesige Leuchtreklamen, digitale Bildschirme und Menschenmassen.

Besonders abends, wenn alle Bildschirme leuchten, ist die Atmosphäre toll. Allerdings ist es auch sehr laut und voll.

Rund um den Times Square befinden sich die berühmten Broadway-Theater. Wenn du ein Musical sehen möchtest, bist du hier genau richtig. Über TKTS (TodayTix) bekommst du oft noch Last-Minute-Tickets mit Rabatt.

Mehr Info zu den aktuellen Shows und Tickets findest du auf der Website von TKTS.

Times Square in New York mit Menschenmengen und leuchtenden Werbetafeln
Der Times Square. Einer der meisten fotografiertest Platz in New York.

Grand Central Station

Die Grand Central Station ist mit 67 Gleisen eine der größten Bahnhöfe der Welt.

Die Haupthalle mit ihrer türkisfarbenen Deckenmalerei, die den Sternenhimmel zeigt, und den riesigen Bogenfenstern sind echt beeindruckend. Der Bahnhof wurde 1913 eröffnet und ist heute mit einer der meistbesuchten Orte in New York.

Im Untergeschoss findest du die Whispering Gallery. Wenn du in einer Ecke flüsterst, kann dein Gegenüber in der diagonal gegenüberliegenden Ecke dich perfekt verstehen. Ein witziger kleiner Effekt.

Grand Central liegt mitten in Manhattan, du kannst ihn also nicht verfehlen. Der Eintritt zum Bahnhof ist frei.

Haupthalle der Grand Central Station in New York mit hoher Decke und Fenstern
Grand Central gehört zu den größten Bahnhöfen der Welt.

Flatiron Building

Das Flatiron Building ist eines der bekanntesten Gebäude New Yorks und verdankt seinen Namen seiner Form, die aussieht wie ein Bügeleisen.

Das dreieckige Hochhaus wurde 1902 fertiggestellt und steht an der Kreuzung von Broadway, Fifth Avenue und 23rd Street.

Mit 87 Metern Höhe ist es heute nicht besonders hoch, aber damals war es einer der ersten Wolkenkratzer der Stadt. Das Flatiron Building liegt im gleichnamigen Viertel, das super zum Spazierengehen ist.

Der beste Blick auf das Flatiron bekommst du übrigens vom Madison Square Park aus oder von der 23rd Street. Von hier aus siehst du die Spitze am besten.

Flatiron Building in New York an der Kreuzung von Fifth Avenue und Broadway
Das Flatiron Building in Manhattan.

New York Public Library

Die New York Public Library ist eine der schönsten und größten öffentlichen Bibliotheken der Welt. Das Beaux-Arts-Gebäude wurde 1911 eröffnet und liegt direkt an der Fifth Avenue, zwischen 40th und 42nd Street.

Zwei massive Löwenstatuen aus Marmor bewachen den Eingang. Sie heißen Patience und Fortitude (Geduld und Mut). Die Haupthalle mit der opulenten Treppe und die Rose Main Reading Room mit den hohen Decken und riesigen Fenstern sind wirklich toll.

Der Eintritt in die Bibliothek ist frei und du kannst einfach reingehen.

Löwenstatue vor der New York Public Library an der Fifth Avenue
Einer der Löwenstatue vor der New York Public Library in Manhattan.

Bryant Park

Der Bryant Park liegt mitten in Midtown Manhattan, direkt hinter der New York Public Library. Der Park ist besonders bei Büroangestellten beliebt, die hier ihre Mittagspause verbringen.

Im Sommer stehen überall grüne Stühle und Tische, an denen du dich kostenlos ausruhen kannst. Trotz der Wolkenkratzer rundherum fühlt es sich im Park total entspannt an. Ein perfekter Ort für eine kurze Pause zwischen deinem Sightseeing.

Noch ein kleiner Fun Fact. Die Toiletten im Bryant Park gelten als die saubersten öffentlichen Toiletten in ganz New York. Gut zu wissen, wenn du in der Nähe bist.

Bryant Park in New York mit Brunnen, Bäumen und Hochhäusern im Hintergrund
Bryant Park befindet sich direkt hinter der New York Public Library.

Wall Street

Die Wall Street ist das Finanzzentrum der Welt und liegt im südlichen Teil Manhattans im Financial District. Der Name stammt von einer Mauer, die hier im 17. Jahrhundert die niederländische Kolonie schützte.

Das bekannteste Gebäude ist die New York Stock Exchange, die größte Börse der Welt. Von außen kannst du die Fassade mit den riesigen Säulen bewundern. Reingehen geht leider nicht, aber allein die Atmosphäre in der Straße ist auch spannend.

Der Charging Bull, die bronzene Bullenstatue am Bowling Green Park, symbolisiert die Kraft des amerikanischen Kapitalismus und ist ein beliebtes Fotomotiv. Rechne damit, dass du hier anstehen musst, denn viele möchten ein Foto mit dem Bullen.

Am Ende der Wall Street steht die Trinity Church, die bis 1860 das höchste Gebäude New Yorks war. Der Kontrast zwischen der kleinen Kirche und den modernen Wolkenkratzern drumherum ist echt sehenwert.

Wall Street Straßenschild mit US-Flaggen im Hintergrund im Finanzdistrikt von New York City
Wall Street Straßenschild im Finanzzentrum von Manhattan.

Chinatown

Chinatown in Manhattan ist eines der größten chinesischen Viertel außerhalb Asiens. Hier tauchst du in eine komplett andere Welt ein. Überall gibt es chinesische Schriftzeichen, Märkte mit exotischen Früchten und der Duft von authentischem chinesischem Essen.

Die Canal Street ist die Hauptstraße und das Herz von Chinatown. Hier findest du unzählige kleine Läden, Restaurants und Straßenstände. Wenn du Hunger hast, probier unbedingt Dim Sum in einem der vielen Restaurants. Die Portionen sind groß, das Essen authentisch und die Preise deutlich günstiger als in anderen Teilen Manhattans.

Es kann dir allerdings passieren, dass die Speisekarte komplett auf Chinesisch ist, sodass du dich überraschen lassen musst, was auf den Teller kommt.

Chinatown grenzt direkt an Little Italy. Du kannst also wunderbar beide Viertel kombinieren und innerhalb weniger Minuten von chinesischer auf italienische Küche wechseln.

Straßenszene in Chinatown Manhattan mit chinesischen Schriftzeichen und Ladenfassaden
Chinatown in Manhattan.

Greenwich Village und SoHo

Greenwich Village und SoHo sind zwei der charmantesten Viertel in Manhattan.

Greenwich Village ist das historische Künstler- und Bohème-Viertel. Die verwinkelten Straßen mit ihren Brownstone-Häusern sehen aus wie aus einem Film. Der Washington Square Park mit seinem Triumphbogen ist das Herz des Viertels.

SoHo steht für „South of Houston Street“. Früher war SoHo ein Industrieviertel. Davon ist heute nicht viel zu sehen. Statt Industrie gibt es hier heute Designer-Boutiquen, Galerien und angesagten Cafés.

Beide Viertel liegen sehr nah beieinander und lassen sich gut an einem Nachmittag kombinieren.

Restaurant-Tipp: Wir waren im Negril Village (70 West 3rd Street, ganz in der Nähe des Washington Square) essen. Hier gibt es authentische jamaikanische Küche wie zum Beispiel Jerk Chicken und Oxtail. Mehr Infos findest du auf der Website des Restaurants.

Washington Square Arch im Washington Square Park in New York City mit Menschen und Skyline
Der Washington Square Park im Herzen von Greenwich Village

Manhattan erkunden

Manhattan lässt sich sehr gut zu Fuß erkunden. Es gibt aber auch einige andere Möglichkeiten für deine Sightseeing-Tour.

Hop-on Hop-off Bus

Der Hop-on Hop-off Bus bringt dich automatisch zu allen wichtigen Sehenswürdigkeiten.

Du kaufst dir einfach ein Ticket und kannst den ganzen Tag an verschiedenen Haltestellen ein- und aussteigen, wie es dir passt. Zusätzlich bekommst du über Kopfhörer Infos zu den einzelnen Spots oder es gibt einen Guide, der dir etwas dazu erzählt.

Mit dem Hop-on Hop-off Bus bist du super flexibel und kannst ganz entspannt die Sehenswürdigkeiten von Manhattan genießen.

Hier kannst du dein Hop-on Hop-off Ticket buchen.

Bootstour um die Insel

Eine Bootstour rund um Manhattan ist eine tolle Möglichkeit, die Stadt aus einer ganz anderen Perspektive zu sehen.

Du fährst am Hudson River und East River entlang, siehst die Skyline von allen Seiten und fährst unter den berühmten Brücken hindurch.

Der bekannteste Anbieter ist die Circle Line, die verschiedene Touren anbietet. Die komplette Rundfahrt um Manhattan dauert etwa 2,5 Stunden. Du kommst an der Freiheitsstatue vorbei, siehst die Brooklyn Bridge von unten und bekommst einen Blick auf alle wichtigen Wolkenkratzer.

Die Touren starten meist am Pier 83 in Midtown. Nimm dir auf jeden Fall eine leichte Jacke mit, auf dem Wasser kann es ziemlich windig werden, auch im Sommer.

Mehr Infos zu den Touren findest du auf der Website der Circle Line oder du kannst dir auch hier dein Ticket buchen.

Grüne Hügellandschaft mit The Cloisters am Hudson River.
Auch das ist Manhattan. The Cloisters am Hudson River.

Mietfahrräder

Mit dem Fahrrad durch Manhattan zu fahren ist eine tolle Alternative zum Laufen. Vor allem, wenn du größere Strecken zurücklegen möchtest. Das bekannteste System sind die blauen Citi Bikes, die du überall in der Stadt findest.

Du kannst dir ein Fahrrad an einer der vielen Stationen ausleihen und es an jeder anderen Station wieder abgeben. Die Buchung läuft über die App oder direkt am Terminal. Es gibt verschiedene Pakete. Von Einzelfahrten bis zu Tagespässen.

Citi Bike Leihfahrräder an einer Station in Manhattan in New York City
Die blauen Citi Bikes findest du überall in Manhattan.

Subway

Die New Yorker U-Bahn, die Subway, ist das schnellste und günstigste Fortbewegungsmittel in Manhattan. Mit über 470 Stationen kommst du praktisch überall hin. Das System fährt 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche.

Seit Januar 2026 funktioniert die Bezahlung über das OMNY-System. Du kannst einfach mit deiner kontaktlosen Kredit- oder Debitkarte, deinem Smartphone oder einer OMNY Card am Drehkreuz bezahlen.

Eine Fahrt kostet $3.00 (Stand Januar 2026), egal wie weit du fährst. Mehr Infos zum OMNY-System findest du auf der offiziellen MTA-Website.

Das U-Bahn-System kann am Anfang etwas verwirrend sein. Es gibt Express-Züge, die nur an bestimmten Stationen halten, und Local-Züge, die überall anhalten. Die MTA-App hilft dir bei der Planung.

Nachts ist die Subway manchmal etwas unsicher. Am besten bleibst du in den besser beleuchteten mittleren Waggons und in der Nähe anderer Leute.

Big Apple Greeter

Zum Schluss habe ich noch einen echten Geheimtipp für dich. Diesen habe ich von einer Freundin. Die Big Apple Greeter. Das ist ein kostenloser Service, bei dem dich lokale New Yorker ehrenamtlich durch ihre Viertel führen.

Die Greeters sind keine professionellen Guides, sondern ganz normale New Yorker, die ihre Stadt lieben und ihre Lieblingsecken mit Besuchern teilen möchten. Du verbringst 2-4 Stunden mit ihnen, schlenderst durch Viertel abseits der Touristenpfade und bekommst Einblicke, die du in keinem Reiseführer findest.

Das Ganze ist komplett kostenlos. Die Greeters machen das aus Leidenschaft für ihre Stadt. Du musst nur vorher auf der Website eine Anfrage stellen und angeben, welche Viertel oder Themen dich interessieren.

Mehr Infos und Anfrage bekommst du über die Website der Big Apple Greeter.

Die beste Reisezeit für New York

New York ist das ganze Jahr über eine Reise wert, doch je nach Jahreszeit erlebst du die Stadt ganz unterschiedlich.

Frühling (April-Juni): Der Central Park blüht und die Temperaturen sind angenehm (15-25°C). Wir waren zweimal im Frühling dort und fanden die Temperaturen perfekt zum Laufen durch die Stadt.

Sommer (Juli-August): Der Sommer in New York ist oft heiß und schwül. Temperaturen über 30°C sind normal. Die Stadt ist voll, doch es gibt auch jede Menge Open-Air-Konzerte und Festivals. Wenn du Hitze verträgst, ist der Sommer toll.

Herbst (September-November): Viele sagen, dass der Herbst die schönste Zeit ist. Die Temperaturen sind angenehm und der Central Park leuchtet in bunten Herbstfarben.

Winter (Dezember-März): Kalt, aber magisch. Besonders zur Weihnachtszeit mit den geschmückten Straßen und Eislaufbahnen. Pack dich warm ein, denn es kann richtig kalt werden (oft unter 0°C).

Gelbe Taxis im dichten Straßenverkehr in Manhattan in New York City
Typische gelbe Taxis im Straßenverkehr von New York City

New York – So kommst du hin

New York erreichst du am einfachsten mit dem Flugzeug. Von Deutschland gibt es Direktflüge nach New York von vielen großen Städten wie Frankfurt, München oder Düsseldorf. Die Flugzeit beträgt etwa 8-9 Stunden.

Die Flughäfen:

New York hat drei große Flughäfen. JFK (John F. Kennedy International Airport), Newark und LaGuardia. Die meisten internationalen Flüge landen am JFK oder in Newark. Beide liegen etwa 30-45 Minuten von Manhattan entfernt, je nach Verkehr.

Vom Flughafen nach Manhattan:

Mit dem Taxi/Uber: Bequem, aber teuer (ca. 95-100 Dollar inklusive Gebühren und Trinkgeld)

Mit dem AirTrain + Subway: Günstiger (ca. 11,50 Dollar), dauert aber länger

Mit dem Shuttle-Bus: Guter Mittelweg (ca. 35-40 Dollar pro Person), fährt direkt zu Hotels in Manhattan

Übernachten in New York

Hotels in Manhattan sind teuer und die Zimmer oft relativ klein. Besonders im Stadtzentrum zahlst du schnell 200-300 Dollar pro Nacht für ein Standard-Doppelzimmer.

Seit September 2023 gelten in New York City sehr strenge Regeln für Kurzzeitvermietungen.

Airbnb-Angebote für weniger als 30 Tage sind nur noch erlaubt, wenn der Vermieter während deines Aufenthalts anwesend ist und maximal zwei Gäste beherbergt. Dadurch ist die Anzahl der verfügbaren Airbnb-Unterkünfte um etwa 90 Prozent zurückgegangen.

Meine Tipps:

  • Buche frühzeitig. Je später du buchst desto teurer, wird es.
  • Schau auch in die äußeren Stadtteile wie Queens oder Brooklyn (hier gibt es gute U-Bahn-Anbindung)
  • Manchmal sind Hotels am Wochenende günstiger als unter der Woche

Die Hotelpreise sind seit der Airbnb-Regulierung übrigens nochmal gestiegen. Rechne also mit höheren Übernachtungskosten als vielleicht erwartet.

Frau fotografiert die Aussicht über New York City von einer Aussichtsplattform
Abends auf dem Empire State Building.

New York – New York

New York ist voller Energie, Vielfalt und endlosen Möglichkeiten. Genau das macht die Stadt aus. Nirgendwo sonst auf der Welt findest du diese Mischung aus Kulturen und Architektur.

Bist du auch schon mal in New York gewesen? Was ist dein Tipp für die Stadt? Egal ob Sehenswürdigkeit oder kulinarisch. Schreib es doch gerne in die Kommentare.

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