Busan ist die zweitgrößte Stadt Südkoreas. Durch ihre Nähe zum Meer hat sie einen ganz anderen Vibe als Seoul. In diesem Artikel zeige ich dir, was du dir bei deinem Besuch auf jeden Fall anschauen solltest.
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Busan – die Hafenstadt im Süden
Busan liegt ganz im Süden von Korea am Japanischen Meer. Die Stadt ist umgeben von Bergen und hat diesen typischen Hafenstadt-Flair.
Durch ihren Mix aus Wolkenkratzern, Stränden, traditionellen Märkten und Tempeln hat die Stadt einen völlig anderen Charakter als Seoul. Durch die Nähe zum Meer wirkt alles irgendwie ein bisschen entspannter und nicht so hektisch wie in Seoul.

Busan im Überblick
- Busan ist mit rund 3,3 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Südkoreas.
- Der Hafen von Busan zählt zu den größten Containerhäfen der Welt.
- Busan ist offizielle UNESCO „City of Film“ und Heimat des Busan International Film Festival.
- Die Stadt liegt umgeben von Bergen direkt am Meer und hat sieben offizielle Strände.
- Im Koreakrieg war Busan einer der wenigen Orte, die nicht von nordkoreanischen Truppen erobert wurden, und diente zeitweise als provisorische Hauptstadt.
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Busan Sehenswürdigkeiten
Auch in Busan gibt es jede Menge zu sehen. Damit du nicht den Überblick verlierst, findest du hier die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Überblick.
Haeundae Beach
Haeundae Beach ist einer der bekanntesten Strände in Südkorea und liegt, umgeben von glitzernden Hochhausfassaden, im gleichnamigen Bezirk.
In der heißen Jahreszeit ist der Strand gut besucht und es reiht sich Sonnenschirm an Sonnenschirm. Wir waren im April dort und da war der Strand gut besucht, doch nicht überfüllt.
Sonntags sind viele Einheimische am Strand unterwegs und es gibt manchmal Livemusik. Neben dem breiten Sandstrand gibt es eine Promenade, wo sich viele Cafés und Restaurants befinden.
Ganz in der Nähe vom Haeundae Beach befindet sich auch die Sky Capsule. Hierbei handelt es sich um eine Art Gondelbahn direkt am Meer. Da die Attraktion sehr beliebt ist, ist eine Vorabreservierung empfehlenswert.
Wenn du es lieber ruhiger magst, lohnt sich ein Spaziergang auf der Dongbaek Insel mit dem Nurimaru APEC House, die zu Fuß vom Strand erreichbar ist.
Du erreichst den Strand mit der Metro Linie 2, Haeundae Station, Ausgang 3 oder 5.

Gwangalli Beach und die Gwangan-Brücke
Gwangalli Beach ist der zweite große Strand in Busan und ruhiger als Haeundae. Auch hier gibt es entlang der Promenade jede Menge Cafés und Restaurants.
Am Wochenende gibt es hier eine Drohnenshow. Diese ist kostenlos und findet jeden Samstagabend statt.
Das Wahrzeichen des Strandes ist die Gwangan-Brücke, auch Gwangandaegyo genannt. Diese wurde 2003 fertiggestellt und ist mit einer Länge von 7,4 Kilometern eine der längsten Meeresbrücken Koreas.
Den Strand und die Brücke erreichst du mit der Metro Linie 2, Gwangan Station, Ausgang 3 oder 5

Haedong Yonggungsa Tempel
Der Haedong Yonggungsa Tempel wurde 1376 in der Goryeo-Dynastie erbaut. Die große Tempelanlage ist einer der wenigen Küsten-Tempel Koreas und liegt direkt am Meer, an einer Steilküste.
Der Weg zum Tempel führt über viele Stufen. Leider gibt es keinen Aufzug oder ähnliches (zumindest haben wir keinen gesehen), sodass die Anlage für Leute, die nicht gut zu Fuß sind, nicht so gut geeignet ist.
In der Tempelanlage gibt es verschiedene Aussichtspunkte, von denen du einen tollen Blick auf die Gebäude, die Felsen und das Meer hast.
Wenn du den Tempel im April besuchst, ist dieser zusätzlich wegen Buddhas Geburtstag noch mit vielen Lampions geschmückt, die abends in vielen verschiedenen Farben leuchten, was einfach unglaublich aussieht.
Wir sind mit dem Auto zum Tempel gefahren. Parken war überhaupt gar kein Problem. Auf dem Weg vom Parkplatz zum Eingang des Tempels findest du auch jede Menge Geschäfte, in denen du Andenken kaufen kannst.

Infos Haedong Yonggungsa Tempel: |
| Adresse: 86 Yonggung-gil, Gijang-eup, Gijang-gun, Busan |
| Öffnungszeiten: täglich, ca. 4:30–19:30 Uhr |
| Bus: Bus 181 vom Bahnhof Haeundae |
| Eintritt: kostenlos |
Beomeosa Tempel
Der Beomeosa Tempel ist einer der wichtigsten Tempel in Busan. Er liegt am Berg Geumjeongsan und wurde im 7. Jahrhundert gegründet.
Die weitläufige Tempelanlage ist besonders zu Buddhas Geburtstag einen Besuch wert, wenn das gesamte Gelände mit bunten Lampions geschmückt ist.
Wenn du gerne wanderst, kannst du die Anlage mit einer Wanderung am Geumjeongsan verbinden.
Oben auf dem Berg befindet sich die historische Festungsanlage Geumjeongsanseong, von der aus du einen tollen Blick über die Umgebung hast.

Infos Beomeosa Tempel: |
| Adresse: 250 Beomeosa-ro, Geumjeong-gu, Busan |
| Metro: Linie 1, Beomeosa Station, Ausgang 5, dann Bus 90 |
| Eintritt: kostenlos |
Gamcheon Culture Village
Das Gamcheon Culture Village ist ein buntes Künstlerdorf am Berghang im Stadtteil Saha-gu. Ursprünglich war das Viertel ein Flüchtlingslager der Taegeukdo-Bewegung, die während des Koreakrieg hierher floh.
2009 verwandelten Kunststudenten das Viertel im Rahmen des Projekts „Dreaming of Machu Picchu in Busan“ in ein farbenfrohes Kunstprojekt. Seitdem wird es auch als „Santorini Koreas“ oder „Machu Picchu von Busan“ bezeichnet.
Wenn du das Viertel besuchen möchtest, solltest du den Bus nehmen statt den Berg zu Fuß hochzusteigen. Am Eingang findest du eine Karte, die dich durch die engen Gassen leitet.
Da das Viertel noch bewohnt ist, solltest du auf jeden Fall Rücksicht auf die Anwohner nehmen und nicht in deren private Bereiche vordringen.
Du erreichst das Dorf mit der Metro Linie 1, Toseong Station, Ausgang 6, dann Bus 2 oder 2-2.

Nampo-dong
Nampo-dong liegt im südlichen Teil von Busan. Der Stadtteil besteht hauptsächlich aus einer langen Straße mit einer großen Fußgängerzone mit vielen Geschäften, Cafés und Restaurants.
Wenn du durch die Fußgängerzone spazierst, solltest du auf jeden Fall einen Blick in die kleinen Nebenstraßen werfen.
Hier befinden sich jede Menge Neonreklamen und das Ganze hat etwas von einem Wimmelbild. Wir waren am Vormittag dort, aber ich kann mir vorstellen, dass gerade am Abend die beleuchteten Reklametafeln toll aussehen.

Jagalchi Fischmarkt
Direkt nebenan befindet sich der Jagalchi Fischmarkt, der größte Fischmarkt Koreas. Keine Sorge, es riecht nicht so schlimm, wie es sich anhört.
Ein Besuch auf dem Markt ist auf jeden Fall empfehlenswert, denn hier kannst du jede Menge exotische Meerestiere bestaunen.
Der Markt hat eine lange Tradition. Die sogenannten Jagalchi Ajumma, die Marktfrauen, verkaufen hier seit dem Koreakrieg frischen Fisch und Meeresfrüchte und sind so etwas wie das Wahrzeichen des Markts.
Beim Gang über den Markt solltest du etwas aufpassen, denn die Besitzer der Stände schütten gerne mal schwungvoll Wasser über ihre Ware und anschließend auf den Gehweg zwischen den Ständen.
Daher kann es passieren, dass deine Hosenbeine nach dem Besuch des Markts etwas feucht sind.
Auf dem Markt kannst du aber nicht nur Fisch kaufen, sondern auch essen. Deine Mahlzeit kannst du dir dabei direkt aus einem Wassertank aussuchen.
Gleich in der Nähe befindet sich auch der Gukje Markt, einer der größten traditionellen Märkte Busans mit über 60 Jahren Geschichte. Wenn du Zeit hast, solltest du auch dorthin einen Abstecher machen.

Infos Jagalchi Fischmarkt: |
| Adresse: 252 Jagalchihaean-ro, Jung-gu, Busan |
| Öffnungszeiten: täglich 5:00–22:00 Uhr (1. und 3. Dienstag im Monat geschlossen) |
| Metro: Linie 1, Jagalchi Station, Ausgang 10 |
| Eintritt: kostenlos |
BIFF Square
Der BIFF Square (BIFF광장) liegt mitten in Nampo-dong und ist benannt nach dem Busan International Film Festival, einem der bedeutendsten Filmfestivals Asiens.
Auf dem Platz findest du einen Walk of Fame mit Hand- und Fußabdrücken koreanischer Filmstars. Rund um den Platz gibt es Kinos und Geschäfte.
Besonders am Abend lohnt sich ein Besuch, denn dann füllt sich der Platz mit Streetfood-Ständen. Probiere unbedingt einen Ssiat Hotteok, einen süßen Pancake gefüllt mit Samen und Nüssen. Das ist eine typische Busan-Spezialität und definitiv einen Versuch wert.

Yongdusan Park und Busan Tower
Der Yongdusan Park liegt auf einem Hügel. Von hier aus hast du einen tollen Blick über den Hafen und die umliegenden Stadtteile.
Oben auf dem Hügel steht auch der Busan Tower, auch Busan Diamond Tower genannt. Der Turm ist 120 Meter hoch und hat eine Aussichtsplattform, von der aus du einen Panoramablick auf den Hafen und die Stadt hast.
Am schönsten ist der Besuch zum Sonnenuntergang, wenn die Stadt langsam in warmes Licht getaucht wird.

Taejongdae Park
An der Südspitze der Insel Yeongdo-gu liegt der Taejongdae Park, ein Naturpark mit viel Wald und einer imposanten Steilküste. Benannt ist er nach König Taejong Muyeol des Silla-Reichs, der die Gegend einst zum Bogenschießen nutzte.
Um zu dem Park zu gelangen, geht es vom Parkplatz erst mal ordentlich bergauf. Für Leute, die im Laufen eingeschränkt sind, gibt es leider keine andere Möglichkeit.
So hat sich bei unserem Besuch mit uns zusammen eine große Gruppe koreanischer Senioren in neongelben Warnwesten den Berg hochgequält und wir hatten teilweise echt Angst, ob sie es überhaupt schaffen.
Oben angekommen wird es dann einfacher. Es gibt die Möglichkeit einen Rundweg zu laufen oder den Weg mit einer Bimmelbahn, die an verschiedenen Stationen hält, zu fahren.
Die Wanderung über den Rundweg dauert ca. 1 Std. und geht es auch ordentlich bergauf und bergab. Der Weg ist asphaltiert und zwischendurch gibt es immer wieder Möglichkeiten für einen Abstecher zu verschiedenen Attraktionen und zu den Felsen der Steilküste. Außerdem gibt es auf dem Weg jede Menge Aussichtspunkte. Von hier hast du einen tollen Blick über das Meer und die Skyline von Busan.

Infos Taejongdae Park: |
| Adresse: 24 Jeonmang-ro, Yeongdo-gu, Busan |
| Öffnungszeiten:täglich 4:00–24:00 Uhr (Park), Danubi Train 9:20–17:50 Uhr |
| Metro: Linie 1, Nampo Station, Ausgang 6, dann Bus 8, 30 oder 88 |
| Eintritt:kostenlos (Danubi Train kostenpflichtig) |
Songdo Seilbahn und Skywalk
Die Songdo Seilbahn, auch Busan Air Cruise genannt, ist die erste Seilbahn Koreas. Sie wurde 1964 eröffnet, später geschlossen und 2017 wiedereröffnet.
Die Gondeln fahren direkt über das Meer und bieten einen tollen Blick auf die Küste und die umliegenden Berge. Wenn du etwas mehr Nervenkitzel möchtest, kannst du eine Gondel mit Glasboden buchen.
In der Nähe der Seilbahn befindet sich auch der Songdo Skywalk, ein Holzsteg, der sich über das Meer erstreckt und von dem aus du einen schönen Blick auf die Küste hast.

Infos: Songdo Seilbahn und Skywalk: |
| Adresse: 171 Amnam-ro, Seo-gu, Busan |
| Öffnungszeiten: täglich 9:00–18:00 Uhr |
| Metro: Linie 1, Jagalchi Station, Ausgang 8, dann Bus 6 oder 30 |
Igidae Park
Der Igidae Park ist ein Naturpark mit einer tollen Küstenwanderung entlang der Steilküste. Die Wanderung ist gut ausgeschildert und dauert je nach Tempo etwa zwei Stunden.
Unterwegs hast du immer wieder einen Blick auf das Meer und die Skyline von Busan. Am Ende der Wanderung kannst du noch einen Abstecher zum Oryukdo Skywalk machen, einer Aussichtsplattform mit Glasboden direkt über dem Meer.

Infos Igidae Park: |
| Adresse: 20 Yongho-ro 24beon-gil, Nam-gu, Busan |
| Öffnungszeiten: täglich, rund um die Uhr (empfohlen nur bei Tageslicht) |
| Anreise: Metro Linie 2, Kyungsung Univ. Station, dann Bus 24 oder 27 |
| Eintritt: kostenlos |
Shinsegae Centum City und Spa Land
Das Shinsegae Centum City ist laut Guinness World Records das größte Kaufhaus der Welt. Wenn du also ein Fan vom Shoppen bist, bist du hier genau richtig.
Wir waren bei schlechtem Wetter dort und es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Denn das Centum City eignet sich super für einen Regentag.
Das Highlight im Centum City ist das Spa Land, ein riesiger koreanischer Jjimjilbang, also ein Sauna- und Bäderkomplex mit 22 verschiedenen Bädern und heißen Quellen. Der Eintritt ist auf vier Stunden begrenzt, was aber in der Regel mehr als ausreicht.

Infos Shinsegae Centum City und Spa Land: |
| Adresse: 35 Centum 4-ro, Haeundae-gu, Busan |
| Öffnungszeiten Spa Land: täglich 6:00–22:00 Uhr |
| Metro: Centum City Station, Linie 2, Ausgang 4, 8 oder 10 |
Busan – so kommst du hin
Von Deutschland aus gibt es keine direkte Flugverbindung nach Busan. In der Regel fliegst du erst nach Seoul und von dort aus weiter.
Die schnellste und bequemste Möglichkeit ist der KTX, der koreanische Hochgeschwindigkeitszug. Von Seoul nach Busan dauert die Fahrt nur etwa 2,5 Stunden. Tickets kannst du vorab online bei Korail buchen.
Wenn du direkt nach Busan fliegen möchtest, kannst du den Gimhae International Airport über asiatische Drehkreuze wie Tokio, Hongkong oder Bangkok erreichen.
Mit dem Auto erreichst du Busan von Seoul aus in etwa 4 bis 4,5 Stunden. Wir sind mit dem Auto von Tongyeong nach Busan gefahren. Die Strecke dauert je nach Route etwa 1,5 bis 2 Stunden. Wenn du die mautfreie Variante wählst, fährst du etwas länger, dafür aber durch die schönere Landschaft.
Unterwegs in Busan
Busan hat ein gut ausgebautes Nahverkehrsnetz aus Metro und Bus, mit dem du die meisten Sehenswürdigkeiten gut erreichst.
U-Bahn
Die Busan Metro hat vier Linien und ist übersichtlich. Alle Stationen sind auf Englisch beschildert und die Durchsagen kommen auf Koreanisch und Englisch.
Bus
Für Sehenswürdigkeiten ohne direkten Metro-Anschluss, wie den Haedong Yonggungsa Tempel oder den Taejongdae Park, kommst du mit dem Bus weiter.
T-Money Card
Die T-Money Card ist die aufladbare Transportkarte für Metro, Bus und Taxi. Sie gilt nicht nur in Busan, sondern in ganz Südkorea. Du kannst sie an den Automaten in den U-Bahnstationen oder in Convenience Stores wie 7-Eleven, GS25 oder CU kaufen und aufladen.
Apps und Internet
Google Maps funktioniert in Korea leider nicht zuverlässig. Nutze stattdessen KakaoMap oder Naver Map für die Navigation. Für Taxis empfiehlt sich die App Kakao T.
Damit du direkt nach der Ankunft online bist, lohnt sich eine eSIM. Die kannst du schon vor der Reise auf deinem Handy einrichten. Einen Anbieter mit guten Korea-Tarifen findest du bei Airalo.

Was in Busan essen
Busan ist bekannt für seine frischen Meeresfrüchte und hat einige Spezialitäten, die du in dieser Form nur hier bekommst.
Am Jagalchi Fischmarkt kannst du frischen Fisch und Meeresfrüchte direkt vor Ort essen. Die Mahlzeit wird dabei oft im koreanischen Sashimi-Stil, dem sogenannten Hoe, serviert.
Eine typische Busan-Spezialität ist das Milmyeon, eine kalte Weizennudelsuppe. Sie ist die Busan-Variante des nordkoreanischen Naengmyeon und wurde von Flüchtlingen aus dem Norden mitgebracht.
Ebenfalls typisch für Busan sind Wangmandu, riesige Dumplings, und Dwaeji Gukbap, eine herzhafte Schweinefleisch-Reissuppe, die besonders bei Einheimischen beliebt ist.
Wenn du durch Nampo-dong schlenderst, solltest du unbedingt einen Ssiat Hotteok probieren. Das ist ein süßer Pancake gefüllt mit Samen und Nüssen und eine der bekanntesten Streetfood-Spezialitäten der Stadt.
Wo in Busan übernachten
Das kommt darauf an, was du in Busan machen möchtest. Wenn du Strände magst, bist du in Haeundae gut aufgehoben.
Möchtest du lieber zentral wohnen und viel shoppen, ist Seomyeon der richtige Stadtteil für dich. Und wenn du nah an den Märkten und dem Bahnhof sein möchtest, dann solltest du dich in Nampo-dong umschauen.
Wir haben im Park Hyatt Busan übernachtet. Das Hotel liegt direkt am Jachthafen in Haeundae. Es wurde 2018 gebaut und je nach Zimmer schaust du entweder den Jachthafen oder die Gwangan-Brücke.
Das Hotel ist etwas hochpreisiger, doch die Lage ist super und das Frühstück mit Blick auf die Brücke und das Meer war wirklich toll.

Wann ist die beste Reisezeit für Busan
Die beste Reisezeit für Busan ist der Frühling und der Herbst.
Wir waren im April dort und das Wetter war angenehm mild. Im April ist auch die Kirschblütenzeit, die in Busan sogar etwas früher startet als in Seoul.
Im Sommer wird es heiß und schwül und dazu kommt die Monsunzeit mit viel Regen. Der Strand ist dann zwar gut besucht, doch das Wetter ist wechselhaft.
Der Herbst von September bis Oktober ist ebenfalls eine gute Zeit. Das Wetter ist mild und angenehm. Außerdem findet im Oktober das Busan International Film Festival statt.
Im Winter ist Busan im Vergleich zu Seoul relativ mild und die Stadt ist weniger überlaufen.

Lohnt sich Busan
Ja, auf jeden Fall. Die Stadt hat einen völlig anderen Charme als Seoul und die Nähe zum Meer wirkt alles viel entspannter und nicht so hektisch.
Busan lohnt sich besonders, wenn du Strände, frische Meeresfrüchte und ein entspannteres Stadtflair magst. Wenn du Korea bereist und nur Seoul kennst, verpasst du etwas.
Uns hat Busan sehr gut gefallen und sollten wir noch mal nach Korea reisen, werden wir Busan auf jeden Fall noch mal einen Besuch abstatten.
Warst du schon mal in Busan? Schreib mir gerne in die Kommentare, was dein Highlight war.
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