Sandstrand zwischen rosa Granitfelsen in Ploumanac'h mit Blick auf den Leuchtturm Phare de Mean Ruz

Ein Bretagne Urlaub ist entspannt, aber auch vielfältig. In diesem Artikel nehme ich dich mit in den Norden der Bretagne und du erfährst, was es hier alles zu sehen und auch zu essen gibt.

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Die Bretagne zwischen Armor und Argoat

Die Bretagne liegt im Nordwesten von Frankreich und ist die größte Halbinsel des Landes.

Die Bretagne besteht aus vier Départements: Côtes-d’Armor im Norden, Finistère im Westen, Ille-et-Vilaine im Osten mit der Regionalhauptstadt Rennes und Morbihan im Süden. Die Bretonen selbst unterteilen die Bretagne übrigens in Armor und Argoat.

Armor bedeutet dabei so viel wie Land am Meer und meint die Küstenregionen. Argoat steht für Land des Waldes und bezeichnet das ländliche Hinterland.

Wir waren 14 Tage in der Bretagne unterwegs. Genau an dem Ort, wo ich 1989 schon einmal war. Ganz ehrlich, ich habe bis auf die rosa Granitfelsen nicht mehr viel wiedererkannt. Von Perros-Guirec aus haben wir jede Menge Ausflüge unternommen, die ich in diesem Artikel mit dir teilen möchte.

Bretonische Küstenlandschaft bei Ebbe mit gestrandetem Boot im Grün der Gezeitenzone
Typischen Landschaft in der Bretagne.

Die Bretagne im Überblick

  • Die Bretagne liegt im Nordwesten Frankreichs und ist die größte Halbinsel des Landes.
  • Sie besteht aus vier Départements: Côtes-d’Armor, Finistère, Ille-et-Vilaine und Morbihan.
  • Regionalhauptstadt ist Rennes.
  • Die Bretonen unterscheiden traditionell zwischen Armor, dem Land am Meer, und Argoat, dem bewaldeten Landesinneren.
  • Neben Französisch wird in Teilen der Bretagne noch Bretonisch gesprochen, eine keltische Sprache, verwandt mit dem Walisischen.

Bretagne – Sehenswürdigkeiten im Norden

Der Norden der Bretagne hat einiges zu bieten, von rosa Granitfelsen über kleine Häfen bis hin zu historischen Stätten. Ich nehme dich mit zu den Orten, die wir auf unserer Reise besucht haben und die für deinen Urlaub in dieser Region interessant sein könnten.

Perros-Guirec

Wir waren auf unserer Bretagne Reise in Perros-Guirec und haben von dort aus die Gegend erkundet.

Perros-Guirec liegt direkt an der Côte de Granit Rose. Der Ort ist ziemlich bekannt in der Region, da er auch der Ausgangspunkt für den berühmtesten Abschnitt des Küstenwanderwegs GR34 ist, der hier durch die rosa Granitfelsen führt.

Vor Perros-Guirec liegt das Sept-Îles-Archipel, ein vorgelagertes Vogelschutzgebiet. Ab Trestraou in Perros-Guirec werden Bootstouren angeboten.

Die Rundfahrt dauert meist so um die zwei Stunden und führt an der Vogelinsel Île Rouzic vorbei. Hier kannst du Basstölpel beobachten und mit etwas Glück siehst du auch Kegelrobben auf den Felsen.

Jachthafen von Perros-Guirec mit zahlreichen Segelbooten an der Côte de Granit Rose
Der Jachthafen von Perros-Guirec mit seinen zahlreichen Segelbooten.

Ploumanac’h

Ploumanac’h ist bekannt für seinen Leuchtturm Phare de Mean Ruz, der auf einem großen Granitblock thront. Wahrscheinlich hast du ihn auch schon auf Bildern gesehen.

Zum Leuchtturm selbst musst du ein Stück laufen. Du solltest gut zu Fuß sein, denn an manchen Stellen ist es echt eng und es geht über Treppen und Felsen. Für Leute mit Gehbehinderung oder Rollstuhlfahrer ist der Weg zum Leuchtturm daher nicht geeignet.

Ploumanac’h selbst ist recht touristisch, ohne überladen zu wirken. Es gibt einen großen Parkplatz, jede Menge Restaurants, Crêperien und Souvenirläden. Je nachdem, wann du dort bist, kann es in dem kleinen Ort auch schon mal recht voll werden.

Leuchtturm Phare de Mean Ruz in Ploumanac'h zwischen rosa Granitfelsen an der Côte de Granit Rose
Leuchtturm Phare de Mean Ruz in Ploumanac’h zwischen den rosa Granitfelsen der Côte de Granit Rose.

Trégastel

Auch Trégastel liegt an der Côte de Granit Rose und ist bekannt für seine bizarren Felsformationen. Manche dieser Felsen haben sogar eigene Namen, wie die „Krebsschere“ auf der Halbinsel Renote.

In Trégastel gibt es zwölf Sandstrände, unter anderem den Strand Coz-Pors. Direkt nebenan liegt das Aquarium Marin de Trégastel.

Das Aquarium befindet sich in zwei natürlichen Höhlen unter riesigen Granitblöcken und ein Teil davon ist sogar komplett von einem einzigen, mehrere Tausend Tonnen schweren Granitblock überdacht.

Von der Halbinsel Presqu’île Renote aus hast du einen tollen Blick auf die Sept-Îles, den Leuchtturm von Ploumanac’h und das Château de Costaérès.

Strand von Tourony in Trégastel bei Ebbe mit Blick auf die rosa Granitküste
Der Strand von Tourony in Trégastel.

Zöllnerpfad

Da mein Nachname Zöllner ist, war es natürlich Ehrensache, dass wir auch ein Stück über den Zöllnerpfad laufen.

Der Zöllnerpfad, oder auf Französisch Sentier des Douaniers, ist Teil des GR34, einem der mit über 2.000 Kilometern Länge bekanntesten Fernwanderwege Frankreichs. Er führt einmal komplett um die bretonische Küste herum.

Der Abschnitt zwischen Perros-Guirec und Ploumanac’h gilt als einer der schönsten und meistbesuchten des gesamten Weges. Er verbindet den Strand Plage de Trestraou in Perros-Guirec mit dem Hafen von Ploumanac’h und führt dabei mitten durch das Naturschutzgebiet mit den bekannten rosa Granitformationen.

Für die rund drei Kilometer entlang der Küste solltest du etwa eine Stunde einplanen oder am besten länger, da es auf dem Weg Fotomotive ohne Ende gibt.

Wir haben auf dem Parkplatz Parking du Sémaphore geparkt. Von dort aus startet sofort der Weg durch die Felsen nach Ploumanac’h. Zurück sind wir dann über die Rue de Pors Rolland zurück zum Parkplatz gelaufen, was ungefähr 15 Minuten gedauert hat.

Wanderweg auf dem Zöllnerpfad GR34 bei Ploumanac'h zwischen rosa Granitfelsen mit Blick aufs Meer
Wanderweg auf dem Zöllnerpfad GR34 bei Ploumanac’h zwischen rosa Granitfelsen und jeder Menge Fotomotive.

Lannion

Die Stadt Lannion gilt als eine Art Tor zur Côte de Granit Rose. Sie ist bekannt für ihre gut erhaltene mittelalterliche Altstadt mit ihren zahlreichen Fachwerkhäusern.

Das Wahrzeichen der Stadt ist die Kirche Église de la Trinité de Brélévenez aus dem 12. Jahrhundert. Wenn du die 140 Stufen zum Kirchturm hinaufsteigst, wirst du mit einem einzigartigen Blick über die Stadt und den Fluss Léguer belohnt.

Kopfsteinpflastergasse in der historischen Altstadt von Lannion mit alten Fachwerk- und Steinhäusern
Die historischen Altstadt von Lannion. Fachwerkhäuser und Kopfsteinpflaster.

Tréguier

Tréguier ist eine der alten Bischofsstädte der Bretagne. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Kathedrale Saint-Tugdual mit ihrem 63 Meter hohen, durchbrochenen Turm. Direkt an die Kathedrale grenzt ein spätgotischer Kreuzgang aus dem 15. Jahrhundert.

Der Eintritt kostet nur ein paar Euro und der Kreuzgang ist auf jeden Fall sehenswert. Neben Kathedrale und Kreuzgang gibt es in der Altstadt zahlreiche Fachwerkhäuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert.

Place du Martray in Tréguier mit bunten historischen Fachwerkhäusern
Place du Martray in Tréguier mit seinen bunten historischen Fachwerkhäusern.

Gärten von Kerdalo

Die Gärten von Kerdalo liegen in Trédarzec, direkt gegenüber der Altstadt von Tréguier auf der anderen Seite des Flusses Jaudy.

Bis heute ist der Garten in Privatbesitz und auf 18 Hektar Fläche kannst du hier den romantischen, englisch inspirierten Landschaftsgarten besuchen.

Es gibt mehr als 5.000 verschiedene Pflanzenarten. Seit 2005 zählt der Garten offiziell zu den „Jardins Remarquables“, den bedeutendsten Gärten Frankreichs, seit 2007 steht er zusätzlich unter Denkmalschutz.

Verwunschener Gartenweg mit üppiger Vegetation und Torbogen in den Gärten von Kerdalo
Üppige Vegetation in den Gärten von Kerdalo.

Castel Meur

Castel Meur, auch als La Maison du Gouffre bekannt, ist eines der meistfotografierten Häuser der Bretagne. Es wurde 1861 zwischen zwei riesige Granitfelsen gebaut, die es vor dem Wind von der Meerseite schützen sollten.

Den besten Ausblick bekommst du vom Küstenwanderweg, der direkt am Grundstück vorbeiführt. Da das Haus bewohnt ist, solltest du das Haus auch wirklich nur vom Weg aus fotografieren und das Grundstück nicht betreten.

Direkt daneben liegt der namensgebende Gouffre, ein tiefer Felsspalt, in den bei Sturm und hohen Wellen das Meer mit großer Wucht hineinschlägt.

Mit mehr als 200.000 Besuchern pro Jahr kann es hier schon mal etwas voller werden. Als wir dort waren, war das Wetter sehr mittelmäßig. Es war windig und es gab dicke Regenwolken. Daher hatten wir Glück, dass wir fast alleine dort waren.

Castel Meur, die Maison du Gouffre, zwischen Granitfelsen in Plougrescant mit Blick über den vorgelagerten Teich
Castel Meur in Plougrescant.

Port de Bréhec

Port de Bréhec ist ein kleiner, idyllischer Hafenort in der Gemeinde Plouha und liegt in einer geschützten Bucht. Der Ort besteht aus einem Sandstrand direkt am kleinen Hafen, umgeben von den Klippen von Plouha, die als die höchsten der ganzen Bretagne gelten.

Wir haben den Ort durch Zufall auf einer unserer Entdeckungstouren gefunden. Der Ort ist sehr beliebt bei Wanderern, da er direkt am Zöllnerpfad liegt. Setze dich einfach in ein kleines Café mit Blick aufs Meer und genieße die Ruhe.

Der kleine Hafenort Port de Bréhec in Plouha mit Blick auf die umliegenden Häuser und Klippen
Port de Bréhec in Plouha.

Abbaye de Beauport, Paimpol

Die Abbaye de Beauport liegt in einer Bucht nahe Paimpol. Von der einstigen Klosteranlage aus dem 13. Jahrhundert steht heute nur noch die Ruine. Drumherum gibt es ein großes Gelände mit Wiesen, alten Bäumen und einem Apfelgarten.

Du kannst das Gelände der Abbaye de Beauport das ganze Jahr über kostenlos besuchen. Wenn du auch die Ruine anschauen möchtest, kostet das Eintritt. Aktuell (Stand 2026) liegen die Preise für Erwachsene bei rund 7,50 Euro.

Ruine der Abbaye de Beauport bei Paimpol mit gotischen Spitzbogenfenstern, umgeben von Bäumen und Blumen
Die Ruine der Abbaye de Beauport nahe Paimpol.

Guingamp

Guingamp liegt im Landesinneren und hat einen etwas anderen Charme als die Küstenorte direkt am Meer. Es gibt eine Altstadt mit Fachwerkhäusern aus dem 15. und 16. Jahrhundert und einer kleinen Burg mitten im Zentrum.

Im Mittelpunkt der Stadt liegt der Place du Centre mit dem Renaissance-Brunnen La Plomée und jede Menge Cafés drumherum. Ganz in der Nähe steht die Basilika Notre-Dame-de-Bon-Secours. Im Inneren erwartet dich eine schwarze Madonna und ein ungewöhnliches Labyrinth-Muster im Fußboden.

Altstadtgasse in Guingamp mit historischen Fachwerk- und Steinhäusern
Altstadtgasse in Guingamp mit historischen Fachwerk- und Steinhäusern.

Roscoff

Roscoff liegt im Département Finistère, an der Nordwestküste. Von hier aus kannst du mit der Fähre nach England und Irland fahren. Die Altstadt besteht aus alten Steinhäusern, die früher reichen Kaufleuten gehörten.

Roscoff ist auch bekannt für seine rosa Zwiebeln. Früher haben Händler, die Johnnies genannt wurden, sie mit dem Fahrrad bis nach England verkauft. Wenn du mehr dazu wissen möchtest, gibt es im Ort ein kleines Museum, das Maison des Johnnies.

Roscoff liegt etwas weiter entfernt von der Côte de Granit Rose. Ein Tagesausflug lohnt sich aber auf jeden Fall.

Hafen von Roscoff mit zahlreichen Segelbooten und Blick auf die Altstadt
Hafen von Roscoff mit zahlreichen Segelbooten.

Saint-Malo

Saint-Malo liegt weiter östlich und mit dem Auto bist du von Perros-Guirec aus etwa 2 Stunden unterwegs. Am besten planst du einen ganzen Tag für deinen Besuch ein.

Die Altstadt von Saint-Malo ist von einer alten Stadtmauer umgeben, auf der du fast komplett herumlaufen kannst. Von oben hast du einen guten Blick über die Stadt und aufs Meer. Von Saint-Malo aus fahren außerdem Fähren zu den Kanalinseln Jersey und Guernsey.

Saint-Malo gehört zu den meistbesuchten Städten in der Bretagne und so kann es hier ziemlich voll werden. Vor allem Parken ist etwas abenteuerlich.

Wenn du auf den Parkplätzen vor den Stadtmauern keinen Parkplatz mehr bekommst, fahr ruhig in die Altstadt von Saint-Malo. Wir haben hier ziemlich schnell einen Parkplatz gefunden. Diese sind allerdings kostenpflichtig.

Stadtmauer von Saint-Malo mit Blick auf die Promenade und ein Karussell
Stadtmauer von Saint-Malo mit Blick auf die Promenade.

Mont Saint-Michel

Der Mont Saint-Michel ist eine Felseninsel mit einer Abtei aus dem Mittelalter. Er ist mit die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Frankreichs. Der Berg ist vom Meer umgeben, allerdings meistens ohne Wasser.

Nur sehr selten wird er komplett von Wasser umgeben, und das auch nur bei starken Gezeiten. Drumherum liegen Salzwiesen, mit jeder Menge Schafen.

Der Mont Saint-Michel liegt eigentlich gar nicht mehr in der Bretagne, sondern schon in der Normandie. Die Grenze zwischen Bretagne und Normandie verläuft nur wenige Kilometer westlich davon.

Von Perros-Guirec aus sind es ungefähr 190 Kilometer und du fährst ungefähr 2 Stunden 20 Minuten. Wir waren schon mal dort, aber nicht auf dieser Reise. Trotzdem wollte ich Mont Saint Michel hier mit reinnehmen, weil er sich als Tagesausflug anbietet, wenn du sowieso in der Gegend bist.

Der Mont Saint-Michel in der Normandie mit weidenden Schafen auf den umliegenden Salzwiesen
Der Mont Saint-Michel in der Normandie mit weidenden Schafen auf den umliegenden Salzwiesen. [Foto: anekoho]

Bretagne – so kommst du hin

Je nachdem, von wo aus du in Deutschland startest, unterscheidet sich die Fahrzeit. Wir sind mit dem Auto von NRW aus gestartet. Von hier aus liegt die Fahrzeit ohne Pausen zwischen 8,5 und 10 Stunden.

Deswegen haben wir die Strecke auf zwei Tage aufgeteilt und unterwegs in Criel-sur-Mer in der Normandie übernachtet.

Die Autobahnen in Frankreich sind mautpflichtig. Die Gebühren liegen im Schnitt zwischen 6 und 21 Euro pro 100 Kilometer. Sobald du die Bretagne erreichst, sind die Autobahnen mautfrei.

Für deinen Urlaub in der Bretagne empfehlen wir dir ganz klar das Auto. Zwar kommst du mit Zug und Bus bis nach Lannion und von dort auch an die Küste, doch viele der kleineren Orte in diesem Artikel sind ohne Auto sehr schwierig zu erreichen.

Mit dem Auto bist du einfach flexibel und kannst spontan überall anhalten.

Kiesstrand mit bunten Strandhäuschen und Kreidefelsen in Criel-sur-Mer in der Normandie
Criel-sur-Mer in der Normandie.

Die beste Reisezeit für die Bretagne

Wegen der Nähe zum Atlantik kann sich das Wetter in der Bretagne sehr schnell ändern. Es gibt sogar ein Sprichwort, dass du alle vier Jahreszeiten an einem Tag erleben kannst.

Wenn du Hitze nicht so gerne magst, bist du im Sommer in der Bretagne genau richtig. So richtig heiß wird es in der Bretagne nämlich so gut wie nie. Selbst im Hochsommer liegen die Temperaturen meist bei angenehmen 18 bis 20 Grad.

Der Süden der Bretagne ist im Sommer etwas wärmer und sonniger als der Norden, wo wir waren. Der Unterschied ist allerdings nicht so riesig, meist nur ein bis zwei Grad.

In der Hochsaison von Juni bis September sind die Chancen auf gutes Wetter am größten. Dann ist es allerdings auch ziemlich voll.

Wir waren im September in der Bretagne und das Wetter war ziemlich durchwachsen. Von Regen bis Sonnenschein war an einem Tag oft alles dabei. Dafür war es zu dieser Zeit sehr entspannt und es waren deutlich weniger Leute unterwegs.

Regenbogen über der Bucht von Perros-Guirec, typisch für das wechselhafte Wetter in der Bretagne
Regenbogen in Perros-Guirec, typisch für das wechselhafte Wetter in der Bretagne.

Übernachten in der Bretagne

Im Norden der Bretagne findest du Unterkünfte für jeden Geschmack und jedes Budget. Von Hotels in den größeren Orten wie Perros-Guirec oder Lannion bis hin zu Ferienwohnungen und Gästezimmern in den kleineren Küstenorten.

Wenn du es besonders bretonisch magst, kannst du sogar eins der typischen Steinhäuser mieten, mit dicken Natursteinmauern.

Wir haben in einem Hotel gewohnt. Das Zimmer war zwar klein und es gab keinen Kleiderschrank, dafür hatten wir aber einen tollen Blick in den Garten und auf den Atlantik.

Die Villa Les Hydrangéas in Perros-Guirec bei Abenddämmerung, unser Hotel während der Bretagne-Reise
Unser Hotel Villa Les Hydrangéas in Perros-Guirec.

Mit dem Camper unterwegs in der Bretagne

Die Bretagne ist ein echtes Camper-Paradies. Da wir überhaupt keine Camper sind, habe ich Linda und Dominique von Lidos Zweitwohnsitz gefragt. Die beiden bereisen Europa mit dem Camper und waren natürlich auch schon in der Bretagne. Also hiermit übergebe ich das Wort an Linda und Dominique.

In der Bretagne gibt es neben vielen Campingplätzen und Stellplätzen auch die Möglichkeit zum Freistehen. Dafür nutzen wir die App Park4Night. Hier suchen wir uns im Vorfeld Plätze raus, die wir dann ansteuern.

Wir favorisieren das Freistehen, denn eng an eng auf Campingplätzen ist nicht so unseres. Hin und wieder steuern wir aber auch Campingplätze oder Wohnmobilstellplätze an, zum Duschen, für die Wäsche oder wenn die Lage einfach besser passt, zum Beispiel für Stadtbesichtigungen oder Ausflüge.

Die Plätze zum Freistehen sind meistens für 24 Stunden kostenfrei. Andere kosten etwa 5 bis 15 Euro pro Nacht und werden von den Gemeinden oder von Privatpersonen, oft Landwirten, zur Verfügung gestellt.

Da wir in der absoluten Nebensaison dort waren, war entsprechend kaum etwas los, was wir sehr genossen haben. Wir hatten für die Jahreszeit auch großes Glück mit dem Wetter.

Die Bretagne hat uns richtig gut gefallen, die schroffen Felsen, die Landschaft und die Natur haben uns begeistert. Wir möchten definitiv noch mal dorthin reisen. Das Freistehen war überhaupt kein Problem und uns sind nur freundliche Menschen begegnet.

Vielen Dank an Linda und Dominique, dass ihr eure Erfahrungen teilt. Noch ein kleiner Nachtrag von mir: In der Bretagne gibt es über 750 Campingplätze, besonders viele davon an der Küste. In der Hochsaison, also im Juli und August, sind die beliebten Plätze am Meer schnell ausgebucht, da solltest du frühzeitig reservieren.

Hinweisschild für Wohnmobile mit Zeitbegrenzung an einem Freistehplatz in der Bretagne
Ein typisches Hinweisschild an einem Stellplatz zum Freistehen in der Bretagne. [Foto: Linda & Dominique – Lidos Zweitwohnsitz]

Essen in der Bretagne

Kulinarisch ist die Bretagne ein echtes Highlight. Besonders, wenn du Fisch und Meeresfrüchte magst. Wir haben auf jeden Fall immer super lecker gegessen.

Wichtig zu wissen ist, dass die Restaurants in der Bretagne abends erst um 19 Uhr öffnen. Mittags gibt es dafür oft einen Mittagstisch, ein festes Menü. Auch abends bekommst du oft ein Menü, das günstiger ist, als wenn du alles einzeln bestellst.

Du solltest auf jeden Fall Galette probieren. Das sind salzige Pfannkuchen aus Buchweizenmehl. Eine Empfehlung ist auch die bretonische Wurst, und wenn du süß magst, auf jeden Fall die bretonische Limonade Breizh Cola.

Fein angerichtete Vorspeise mit Fisch, Radieschen und Kräutern in einem bretonischen Restaurant
Lecker, lecker. Das Essen in der Bretagne.

Der Norden der Bretagne – auf jeden Fall einen Besuch wert

Die Bretagne hat uns super gut gefallen. Das Meer, die Landschaft und natürlich das Essen. Wir haben die zwei Wochen wirklich sehr genossen und es war bestimmt nicht das letzte Mal, dass wir in der Bretagne Urlaub gemacht haben.

Selfie an der Küste der Bretagne mit Blick auf Felsen und Meer
Super schön unser Bretagne-Urlaub.

Bist du auch schon mal in der Bretagne gewesen? Wie hat es dir gefallen? Und was sollte man unbedingt gesehen haben? Schreibe es doch gerne in die Kommentare.


Hi ich bin Peggy, dass Gesicht hinter Travellicious

Hi, ich bin Peggy – das Gesicht hinter Travellicious. Auf meinem Blog möchte ich dich für Orte begeistern dich mich begeistern und dich mit Informationen bei deinen Reisevorbereitungen unterstützen. Mehr über mich findest du auch hier.

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