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Überwintern auf Fuerteventura

Da ich im Moment selber weniger Reise, habe ich gedacht, ich lade mir ein paar Gäste auf meinen Blog ein, die über ihre Reisen berichten

Daher schreibt Dennis in diesem Artikel über die Insel Fuerteventura und wie ihr auf Fuerteventura dem kalten Winter entfliehen könnt. Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen.

Auf Fuerteventura dem Winter entfliehen

Dem kalten Winter entfliehen. In ein warmes Land, in das ich während der Pandemie problemlos einreisen kann. Das war mein Wunsch, als ich im letzten Quartal 2021 mein Sabbatical plante.

Ich habe mich für über ein Jahr von der Arbeit freistellen lassen, um durch die Welt zu reisen, Klarheit über meine Zukunft zu erlangen und an meinem Online-Business zu arbeiten. Als ein richtiger digitaler Nomade.

Doch wohin sollte es hingehen?

Das geplante Ziel – Thailand – schied leider aus. Die Einreisebestimmungen waren mir zu kompliziert und aufwändig. Außerdem änderte sich ständig was.Ziemlich schnell bin ich deshalb auf die kanarischen Inseln gestoßen: Die Corona-Lage war zu dem Zeitpunkt ziemlich entspannt dort.

Tatsächlich war ich nie zuvor dort gewesen. Jetzt aber gab ich volle Kanone: Den November habe ich auf Teneriffa verbracht, den Dezember auf Fuerteventura und aktuell im März 2022 befinde ich mich auf Gran Canaria.

In diesem Artikel möchte ich vor allem mehr über Fuerteventura berichten.

Im Süden Fuerteventuras: Morro Jable

Ich wollte an einen Ort leben, der möglichst warm und windarm ist.

Meine Recherchen hatten ergeben, dass vor allem die südöstlichen Orte, u.a. Costa Calma, angenehm seien. Also schaute ich nach einer ansprechenden Unterkunft für meinen Reisezeitraum.Es stelle sich heraus: „Huch, die Preise auf Fuerteventura scheinen etwas hoch zu sein, zumindest für mein Reisebudget“. Also schaute ich nach Unterkünften in weiteren Orten. Schließlich fand ich ein finanziell tragbares Apartment in Morro Jable, ganz im Süden Fuerteventuras.

Ein kurzer Check auf Google: Das Wetter im Dezember ist auch in Morro Jable in Ordnung. Alles klar, gebucht! Also flog ich von Teneriffa aus in einem kurzen Flug rüber nach Fuerteventura. Am Flughafen nahm ich einen Shuttle. Im Bus waren lauter Deutsche, die scheinbar ebenso dem Winter entfliehen wollten

Den Bus nach Morro Jable hatte ich über https://canaryshuttle.com/ gebucht. Dieser Shuttle fuhr drei(!) Stunden lang die Strecke von knapp 90 km in mein Hotel. Der Grund ist, dass er an gefühlt jedem Hotel auf der Route anhielt und Mitfahrende rausließ. Entsprechend lange dauerte die Busfahrt.
Beim Rückflug nahm ich für den Weg zum Flughafen einen öffentlichen Linienbus. Die Linie 10 hielt direkt an meinem Hotel. Mit dem war ich mindestens eine Stunde schneller am Flughafen. Klare Empfehlung also für den ÖPNV: https://tiadhe.com/

Morro Jable ist ein kleiner, feiner Ort. Im Ort selbst habe ich keine besonderen Attraktionen entdeckt. Fuerteventura im Allgemeinen eignet sich gut zum Surfen auf dem Wasser. Shops für Wassersport-Aktivitäten gibt es auch in Morro Jable.

Der schöne, weiße Sandstrand hat mich umgehauen. Er sieht wirklich schön aus. Bloß im Dezember war mir persönlich das Meer ein wenig zu kalt, um darin ausgiebig zu baden. Nur zweimal habe ich mich reingetraut.

Zu dritt haben wir mit einem Mietwagen die Insel erkundet. Wir sind hochgefahren in den Norden. Dort befinden sich Sanddünen, ein kleines wüstenartiges Gebiet, das beeindruckend ist.

In der Nähe von den Dünen ist der Ort Corralejo. Das Wetter schien mir etwas rauher zu sein als im Süden Fuerteventuras. Andererseits war der Ort lebendiger. Mehr junge Leute bzw. Menschen im Allgemeinen waren hier unterwegs. Sollte ich nochmal nach Fuerteventura kommen, würde ich vermutlich in Corralejo eine Unterkunft buchen. Im Westen der Insel gibt es noch die berühmten Piratenhöhlen von Ajuy, zu denen wir fuhren. Fährt man quer durch die Insel, dann sieht man die bemerkenswerte Mond-Landschaft. Ein mit Schluchten durchzogenes Naturschauspiel.

Auf-Fuerteventura-dem-Winter-entfliehen-Mondlandschaft
Mondlandschaft auf Fuerteventura

Lohnt sich Fuerteventura?

Inzwischen habe ich drei kanarische Inseln kennengelernt. Ich kann mir nämlich vorstellen, in fernerer Zukunft hier zu leben oder zumindest zu überwintern.
Deshalb wollte ich herausfinden, wo es mir am meisten gefällt.

Mir gefällt es auf Teneriffa oder Gran Canaria am besten. Zwischen diesen beiden Inseln kann ich mich noch nicht festlegen.
Fuerteventura war mir zu windig und – zumindest in Morro Jable – hatte ich nur wenig junge Leute angetroffen.

Dies soll nicht despektierlich den älteren Menschen gegenüber klingen. Bloß fühle ich mich wohl, wenn auch Leute meines Alters um mich herum sind. Um einen älteren Herrn in einer deutschen Bar zu zitieren, der mich und zwei Freunde auf direkte Art fragte: „Was habt ihr denn auf dieser Rentner-Insel verloren?“.

Im Vergleich zu den anderen besuchten Inseln haben mir an Fuerteventura besonders die langen, weißen Strände gefallen. In Morro Jable ist er auffallend weitflächig. Auf Teneriffa und Gran Canaria ist der Sand viel dunkler. Zumindest an den Stränden, die ich besucht habe. Das Leben im Allgemeinen schien mir auf Fuerteventura noch ruhiger zuzugehen als auf den anderen Inseln. Böse Zungen könnten das Wort „ruhiger“ auch mit „langweiliger“ austauschen.

Letztendlich solltest du weitere Recherchen anstellen und schauen, was andere Leute über die kanarischen Inseln zu berichten haben und was dir am meisten zusagt. Mit Sicherheit habe ich interessante Details zu Fuerteventura unterschlagen, da ich ja auch zum ersten Mal auf dieser Insel war und mich entsprechend nicht super gut dort auskenne.

Für einen 1-wöchigen Urlaub im Hotel zum reinen Entspannen und Runterkommen ist Fuerteventura sicherlich geeignet. Oder wenn man Wind- und Wassersport mag.

Ich hoffe, du konntest einen kleinen Einblick in die Insel Fuerteventura mitnehmen. Wohin dein nächster Urlaub auch gehen soll: Gute Reise!

Auf-Fuerteventura-dem-Winter-entfliehen-Denis-Bild Dennis beschäftigt sich viel mit den Themen Persönlichkeitsentwicklung & Lebenssinn. Mit seinem Blog dennis-streichert.de/blog verfolgt er das Ziel, Menschen zu einem sinnerfüllten Leben zu inspirieren. Andere Menschen zu ihrer Berufung zu führen – das ist seine persönliche Vision.

Du möchtest noch mehr Tipps zum Thema Canaren? Dann schau doch mal bei meinem Artikel Teneriffa – Meine 10 Tipps für die Kanareninsel vorbei.


Peggy

Liebt Reisen, gutes Essen und bloggen. Von ständigem Fernweh geplagt. Lebt in NRW im Landeshauptdorf und ist süchtig nach koreanischer Pop-Musik. :)

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